„Wir fühlen uns gut, die Pucks gehen rein. Wir versuchen viel zu schießen und Spieler vors gegnerische Gehäuse zu bringen. Das klappt ausgezeichnet. Jeder von uns hat im Moment eine Menge Selbstvertrauen“, beschrieb Peterka das Erfolgsgeheimnis der Bruins. Der Flügelstürmer nimmt eine wichtige Rolle in Boston ein. Er ist in der Offensive in den Top 6 gesetzt und verbrachte im Saisonverlauf schon viel Zeit in der ersten Sturmformation zusammen mit David Pastrnak und Pavel Zacha.
Sein Tor gegen Nashville fiel auf kuriose Weise. Zunächst lenkte er eine scharfe Eingabe von Pastrnak an den Pfosten. Im Anschluss reagierte er gedankenschnell und bugsierte den Puck per Rebound über die Linie. „Eigentlich hätte ich ihn schon im ersten Anlauf reinmachen müssen. Aber am Ende ist es nicht so wichtig, wie das Tor zustande gekommen ist. Ich freue mich so oder so darüber“, gab Peterka mit Blick auf seinen „Kniefall“ vor dem Treffer schmunzelnd zu Protokoll.
Die Bruins stürmten energiegeladen aufs Eis und machten von Anfang an deutlich, wer Herr im Haus ist. „Wir haben am Vormittag darüber gesprochen, dass es wichtig sein wird, das erste Heimspiel nach einem langen Roadtrip mit voller Konzentration anzugehen“, erläuterte Trainer Marco Sturm. „Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde, aber es hat funktioniert. Unser Abschlusstraining war eines der besten in dieser Saison. Alles, was wir dort gemacht haben, hat die Mannschaft ins Spiel übertragen. Darüber bin ich sehr froh, weil es mir gezeigt hat, dass wir nächstes Mal wieder dazu in der Lage sind. Das ist alles eine Kopfsache. Heute ist das der Hauptgrund gewesen, dass wir gewonnen haben.“
Die Bruins beeindruckten in der Partie gegen die Predators nicht nur durch ihre spielerische Dominanz, sondern auch mit ihrer Scoring-Tiefe. Fünf Spieler zeichneten für die sechs Treffer verantwortlich. Neben Peterka trugen sich noch Pastrnak mit einem Doppelpack, Casey Mittelstadt, Elias Lindholm im Powerplay und Mark Kastelic in die Torschützenliste ein.