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In der Serie „Hot Topics“ blickt NHL.com/de an jedem Freitag auf die heißesten NHL-Themen innerhalb einer Woche zurück.

In dieser Ausgabe: Stützle liefert stetig, Serien, Brüderduelle & Torjäger

Top-Thema: Sturm holt das Maximale heraus

Mit 17 Zählern sind die Boston Bruins das punktbeste Team der Eastern Conference und blicken von Platz eins des Klassements der Atlantic Division auf die Konkurrenz. Nur die Edmonton Oilers mit einer Bilanz von 8-1-1 und 85,0 Prozent sowie die Tampa Bay Lightning mit einer Bilanz von 7-2-0 und 77,8 Prozent weisen eine knapp bessere Punktgewinnquote aus als die Bruins mit einer Bilanz von 8-2-1 und 77,3 Prozent.

Der Erfolg des Traditionsteams aus Massachusetts trägt die Handschrift von Marco Sturm. In der Offseason 2025 übernahm der gebürtige Dingolfinger den Posten des Cheftrainers bei den Bruins, nachdem diese als 15. der Eastern Conference in der Saison 2024/25 die Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs um Weiten verpasst hatten. Bereits in seinem ersten Jahr als NHL-Coach führte Sturm die Bruins in die Playoffs, wo sie in der Ersten Runde an den Buffalo Sabres scheiterten. Doch die positive Entwicklung der Bruins setzt sich in diesem Jahr fort. Sturm genießt das volle Vertrauen des Teams und schafft es, das Maximale aus den Spielern herauszuholen.

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In der letzten Woche mussten die Bruins dreimal auswärts antreten und nahmen gegen die Anaheim Ducks (4:2), die Los Angeles Kings (4:1) und die Dallas Stars (2:3 OT) fünf von sechs möglichen Punkten mit. Am Donnerstag legten sie vor heimischer Kulisse mit einem 6:0-Sieg über die Nashville Predators einen Galaauftritt hin. Ihrer Rolle als Leistungsträger gerecht wurden beim Heimerfolg Rechtsaußen David Pastrnak mit zwei Toren und zwei Assists und Verteidiger Charlie McAvoy mit vier Assists. Den Shutout durfte sich Michael DiPietro gutschreiben lassen.

Pastrnak ist der achte Spieler in der Geschichte der Bruins, der in seiner Karriere 20 Spiele verbuchen konnte, in denen ihm vier Punkte gelangen. Seine Heimausbeute verbesserte er auf 501 Punkte (233 Tore, 268 Assists) und überholte damit keinen Geringeren als Bobby Orr, der es von 1966 bis 1976 auf 500 Heim-Punkte brachte. McAvoy ist der dritte Verteidiger in der Klubhistorie, dem in mehreren Spielen vier Assists gelangen nach Orr (13 Spiele) und Ray Bourque (5 Spiele).

BOS@LAK: Pastrnak haut die Scheibe rein

DiPietro feierte in den vergangenen sieben Tagen nicht nur seinen ersten NHL-Shutout, sondern in der Begegnung gegen die Ducks am 16. Oktober den ersten NHL-Sieg seiner Karriere. Dieser gelang dem 27-Jährigen fast acht Jahre nach seinem NHL-Debüt für die Vancouver Canucks am 11. Februar 2019. 2804 Tage lagen zwischen seinem ersten NHL-Spiel und seinem ersten NHL-Sieg. Bisher hatte diese längste Zeitspanne eines Torhüters Frederic Chabot mit 2455 Tagen vom 31.1.1991 bis zum 21.10.1997 inne.

Festung Madison Square Garden

Ihrer Heimstärke sei Dank, stehen die New York Rangers auf dem zweiten Platz in der Metropolitan Division. Am Montag gaben die Rangers mit einem 5:2-Sieg auf eigenem Eis den Ducks das Nachsehen und durften sich über ihren sechsten Heimerfolg freuen.

6-0-0 lautet die makellose Bilanz der Rangers im altehrwürdigen Madison Square Garden. Noch zwei Siege fehlen ihnen, um ihre Franchise-Bestmarke von acht Heimsiegen aus der Saison 1990/91 einzustellen.

„Es ist gut, dass wir dieses Jahr so gut gestartet sind. Ich glaube, es hilft uns, dass die Stimmung in der Halle so elektrisierend ist. Das ist immer das Beste. Wir werden versuchen, so weiterzumachen“, gibt Stürmer Alexis Lafreniere die Marschroute vor.

Lafreniere kommt nach zwölf Spielen auf acht Tore und sechs Assists und steht damit bei 14 Punkten (1,17 pro Spiel). Seit Sergei Zubov in der Saison 1993/94 mit 12 Toren, 77 Assists und 89 Punkten (1,14 Punkte pro Spiel) könnte er der erste Spieler der Rangers im Alter von 25 Jahren oder jünger werden, der in einer Saison (mindestens zehn Spiele) durchschnittlich mindestens einen Punkt pro Partie erzielt.

TBL@NYR: Lafrenière empfängt einen weiten Pass von Kartye, bricht durch und trifft

Aufeinandertreffen der Top Picks

Am Montag war es so weit. Die zwei Top Picks des NHL Draft 2026 traten gegeneinander an. Die Nummer 1 Gavin McKenna empfing mit den Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena die San Jose Sharks mit Ivar Stenberg, der als Zweiter gedraftet wurde. Die Partie endete 3:1 zu Gunsten der Hausherren, bei denen McKenna im dritten Drittel aus einem Powerplay heraus den Game Winner zum 2:1 markierte.

Er ist der fünfte Spieler der Maple Leafs im Alter von 18 Jahren oder jünger, der ein Siegtor erzielte und der erste seit mehr als 80 Jahren. Vor ihm gelang dies Jack Hamilton (vier in der Saison 1943/44), Ted Kennedy (zwei in der Saison 1943/44), Bud Poile (eines in der Saison 1942/43) und Busher Jackson (eines in der Saison 1929/30).

In der Rookie-Scorerwertung steht Stenberg mit drei Toren und fünf Assists in elf Partien auf dem geteilten ersten Platz (Michael Brandsegg-Nygard, zwei Tore, sechs Assists) vor McKenna, der sich mit drei Toren und vier Assists Platz drei teilt (Trevor Connelly, vier Tore, drei Assists; James Hagens, drei Tore, vier Assists).

Drei-mal-Drei für die Geschichtsbücher

Die Florida Panthers gingen furios ihr Wochenprogramm an. Daheim rangen sie am Samstag die Seattle Kraken mit 8:3 nieder. Hierbei schoss Carter Verhaeghe drei Tore in Folge und erzielte einen Natural Hattrick. Nachdem bereits Brady Tkachuk in den zwei Partien der Panthers zuvor, am 13. und 15. Oktober, jeweils ein Natural Hattrick geglückt war, sind die Panthers das erste Team in der NHL-Historie mit drei Natural Hattricks in drei aufeinanderfolgenden Spielen sowie das zehnte Team seit 1943/44 mit drei Hattricks in eben solchen drei Spielen.

SEA@FLA: Verhaeghe mit dem fünften Dreierpack seiner NHL-Karriere

Da Sam Bennett gegen die Kraken ebenfalls ein Hattrick gelang, ist Florida zudem das erste Team seit mehr als 100 Jahren, das vor seinem zehnten Saisonspiel bereits vier Hattricks verbuchen konnte. Vor ihnen schafften dies die Toronto St. Patricks in der Saison 1922/23 (fünf). Den Panthers gelangen nach den Quebec Nordiques (fünf Hattricks in zwei Spielen vom 20. bis 22. Februar 1981) als zweite Mannschaft in den letzten 100 Jahren vier Hattricks in maximal drei Partien.

Draisaitl und McDavid lassen einen die Augen reiben

8, 23, 31, 10, 11, 21! Nein, es handelt sich hierbei nicht um die jüngste Ziehung der Lottozahlen, sondern es sind die Tore, Assists und Punkte von Connor McDavid und Leon Draisaitl nach gerade einmal zehn Saisonpartien für die Edmonton Oilers. Die Punktausbeute der beiden Stürmer ist kaum für möglich zu halten und lässt einen verwundert die Augen reiben.

Allein in den drei Partien der vergangenen Woche schoss Draisaitl fünf Tore und leistete zu vier weiteren die Vorarbeit. McDavid gelangen mit vier Toren und neun Assists sogar 13 Scorerpunkte. Bei ihrem jüngsten Auftritt am Donnerstag, dem 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen keinen Geringeren als den amtierenden Stanley Cup Champion, die Carolina Hurricanes, waren die zwei Ausnahmeathleten mit jeweils zwei Toren und drei Assists an allen fünf Treffern ihrer Oilers in der regulären Spielzeit beteiligt.

CAR@EDM: Draisaitl und McDavid an allen fünf Toren der Oilers beteiligt

Sie sind das vierte Teamkollegen-Duo, das mindestens viermal in einem Spiel jeweils fünf Punkte erzielen konnten. Das Kunststück gelang vor ihnen nur Wayne Gretzky und Jari Kurri (acht Mal für Oilers), Mike Bossy und Bryan Trottier (sieben Mal für New York Islanders) sowie Ron Francis und Mario Lemieux (vier Mal für Pittsburgh Penguins).

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