Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Ottawa Senators

Die Ottawa Senators haben am Mittwochabend im KeyBank Center knapp mit 2:1 bei den Buffalo Sabres gewonnen. Den späten Siegtreffer von Michael Amadio bereitete der deutsche Stürmer Tim Stützle klasse vor. Die kanadischen Hauptstädter kehren nach einem Fünf-Spiele-Roadtrip (2-2-1) nun nach Hause zurück und befinden sich auf Kurs in Richtung Stanley Cup Playoffs.

Geduldsspiel: Tor-Durststrecke von vier Spielen endet
    
Lange vier Drittel hatte Ottawa Spiel-übergreifend nicht ins Tor getroffen. Zuvor gelang bei der 3:6-Niederlage bei den Anaheim Ducks ein Treffer im ersten Abschnitt. In Buffalo mussten die Senators bis 11:33 im dritten Durchgang warten, ehe diese Durststrecke von Shane Pinto beendet wurde (52.).

„Das kümmert uns nicht“, sagte Stützle. „Wir spielen einfach Wechsel für Wechsel unser Spiel. Wenn wir das schaffen, dann werden wir dafür belohnt werden. Das wissen wir. ‚Ers‘ (Torwart Samuel Ersson, 23 Saves, 95,8 Prozent Fangquote) war heute großartig und hat uns den ganzen Abend im Spiel gehalten. Wir wussten, dass wir es schaffen würden, zurückzukommen.“

OTT@BUF: Pinto zieht zum Tor und staubt per Schaufel ab

Lange hatte es bei den Sabres nicht nach einem Sieg ausgesehen. Peyton Krebs (35.) brachte Buffalo in Führung. Ottawa (elf Torschüsse im ersten, zwölf Torschüsse im zweiten Drittel) biss sich dagegen lange die Zähne an Sabres-Torwart Colten Ellis (28 Saves, 93,3 Prozent Fangquote) aus. Dessen beste Aktion passierte nach nur 1:37 im ersten Drittel, als Amadio ein gähnend leeres Tor vor sich hatte, doch Ellis fuhr die Beinschiene aus und machte ein sichergeglaubtes Tor mit dieser Glanzparade zunichte.

„Er war heute richtig gut und hat ihnen die Chance gegeben, zu gewinnen“, befand Stützle. „Wir sind drangeblieben, nachdem sie mit 1:0 in Führung gegangen sind. Wir haben drei richtig gute Drittel gespielt. Das Powerplay hat heute besser ausgesehen, wir hatten viele Chancen und daraus Momentum kreiert. Wir hatten die Chancen für ein paar mehr Tore, haben aber den Weg gefunden, einen wichtigen Sieg einzufahren.“

Stützle legt den Siegtreffer auf

Den Siegtreffer leitete Stützle selbst mit einer Puckeroberung in der eigenen Zone ein. Danach ging es ganz schnell: Die Senators katapultierten sich nach vorne. Fabian Zetterlund legte für Stützle zurück, dessen Querpass Amadia erreichte, der zum 2:1 vollstreckte (57.).

„Ein toller Spielzug von ‚Z‘. Er ist in der Zone vorgerückt und hat einen schönen Pass zu mir gespielt. ‚Ammer‘ ist so ein guter, cleverer Spieler, der einfach abgestoppt hat, um mir einen Passweg zu öffnen“, beschrieb Stützle die spielentscheidende Szene.

OTT@BUF: Amadio nimmt ein Stützle-Zuspiel direkt ab

„Es war ein großartiger Spielzug von ‚Timmy‘ in der Defensivzone, um den Puck freizuschlagen. Dann hat ‚Z‘ das Spiel gut verzögert. ‚Timmy‘ hat es mir dann leicht gemacht“, lobte Amadio die Vorarbeit des 24-jährigen aus Viersen. „Es war ein wichtiges Spiel für uns. Wir mussten einfach dranbleiben und uns nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir mussten die kleinen Dinge richtig machen und auf die Details achten. Das war ein Spiel über die vollen 60 Minuten.“

Happy End eines Roadtrips

Für Ottawa ging damit ein Fünf-Spiele-Roadtrip mit einem Erfolgserlebnis zu Ende. Vorausgegangen war ein 1:4 bei den Vegas Golden Knights, ein 5:6 n.V. bei den Los Angeles Kings, ein 5:1 bei den San Jose Sharks, sowie ein 3:6 bei den Anaheim Ducks.

„Es war ziemlich gut“, zog Senators-Trainer Travis Green ein versöhnliches Fazit. „Uns hat nicht jedes Spiel gefallen, aber das Vegas-Spiel war richtig gut, im L.A.-Spiel hatten wir offensichtlich ein schlechtes zweites Drittel, aber wir sind zurückgekommen. In San Jose haben wir ein Wahnsinnsspiel geliefert. In Anaheim waren wir müde. Heute war es eine tolle Antwort.“

OTT@BUF: Ellis rettet mit einer spektakulären Glanzparade gegen Amadio

„Wir haben aus den letzten Spielen gelernt“, erklärte Stützle. „Wir haben es heute den ganzen Abend einfach gehalten, haben die Pucks hinter ihre Verteidigung gespielt und ihren Torwart beschäftigt.“

„Es war eine lange Reise für uns, aber wir haben dabei gutes Hockey gespielt“, so Amadio. „Wir können auch einige Lehren daraus ziehen, aber insgesamt war es ein guter Roadtrip für uns. Jetzt freuen wir uns auf Zuhause.“

Am Samstag (7 p.m. EST; Sonntag, 1 Uhr MEZ) empfangen die Senators den Utah Mammoth in Ottawa.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Ottawa Senators

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