Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den New Jersey Devils und den Edmonton Oilers

Die Edmonton Oilers haben auch auf der dritten Etappe ihres Drei-Spiele-Roadtrips gepunktet und am Dienstagabend im Prudential Center mit 3:4 n.P. bei den New Jersey Devils verloren. Der deutsche Center Leon Draisaitl sicherte den Oilers mit einem Powerplay-Treffer im dritten Drittel zumindest einen Punkt und ist mit der Entwicklung seiner Mannschaft nicht unzufrieden.

Zufriedenstellender Roadtrip

„Wir bewegen uns in die richtige Richtung“, befand Draisaitl nach dem Spiel. „Alles in allem hat mir unsere Konstanz gut gefallen. Ich finde, das war ein guter Trip für uns, auch wenn wir natürlich alle sechs Punkte hätten mitnehmen wollen. Das Penaltyschießen ist manchmal eine knappe Sache. Aber insgesamt war es ein guter Trip für uns.“

Zuvor hatte Edmonton am Samstag in der UBS Arena mit 4:0 bei den New York Islanders sowie am Sonntag im Madsion Square Garden mit 4:1 bei den New York Rangers gewonnen.

„Es war viel Gutes dabei“, befand Stürmer Kasperi Kapanen. „Wir finden zu unserem Spiel, was auf diesem Roadtrip das Erfolgsrezept für uns war. Wir kommen jeden Tag ins Training und wollen besser werden, das System noch besser umsetzen. Das zeigt sich jetzt. Wir sind eine selbstbewusste Mannschaft. Fünf von sechs Punkten sind nicht schlecht. Genauso wollen wir jetzt zu Hause weitermachen.“

Die Oilers (11-2-3) konnten fünf Spiele in Folge punkten (3-0-2) und grüßen in der Pacific Division sowie auch in der Western Conference von Platz eins. Nun betreitet Edmonton vier Heimspiele im Rogers Place in Folge, angefangen mit dem Duell gegen Division-Rivale Anaheim Ducks am Donnerstag (8 p.m. ET; Freitag, 2 Uhr MEZ).

„Es war ein guter Roadtrip“, so Oilers-Trainer Mike Babcock. „Wir haben mit Sicherheit Fortschritte gezeigt und finden immer mehr gute Spieler: ‚Dacher‘ (Colton Dach) wird ein wichtiger Teil unserer Mannschaft sein, ‚Nuge‘ (Ryan Nugent-Hopins) ist zurück. Diese zweite Reihe (zusammen mit Kapanen) ist richtig gut. Auch unsere vierte Reihe (Center Owen Michaels, Linksaußen Max Jones und Rechtsaußen Filip Hallander) hat heute gut gespielt.“

EDM@NJD: Bratt, Gritsyuk und Hellebuyck sorgen für Devil-Sieg im Shootout

McDavid baut Assist-Serie aus

Und natürlich zeigte sich in Newark auch wieder die erste Sturmreihe, auf die bei Edmonton immer Verlass ist: Draisaitl (1-0-1; 22:46 Minuten Eiszeit, vier Torschüsse, 84,6 Prozent Fangquote), Connor McDavid (0-1-1; 24:15 Minuten Eiszeit, ein Torschuss, ein Check, zwei Blocks) und Vasily Podkolzin (0-0-0; 19:16 Minuten Eiszeit, drei Checks) trugen einmal mehr die Hauptlast.

McDavid verlängerte seine Assist-Serie auf 16 Spiele und erreichte mit seiner Vorlage die Marke von 40 Scorerpunkten und ist erst der vierte verschiedene Spieler in der NHL-Geschichte, dem dieses Kunststück in 16 oder weniger Spielen gelang. Die anderen sind Mario Lemieux (zwöf Spiele in 1995/96 und 1988/89; 14 Spiele in 1992/93), Wayne Gretzky (15 Spiele in 1984/85 und 1983/84) sowie Joe Malone (16 Spiele in 1917/18).

Draisaitl sicherte den Punktgewinn Anfang des dritten Drittels mit einem Powerplay-Tor: Der 31-jährige Kölner bekam den Puck am rechten Faceoff-Punkt von Kapanen zurück und donnerte einen Direktschuss zum 3:3 ins Tor (42.).

EDM@NJD: Draisaitl bekommt den Puck im Powerplay zurück und gleicht aus

Ein hart-erkämpfter Punktgewinn

Zuvor hatte Oilers-Offensivverteidiger Evan Bouchard für eine 1:0-Führung gesorgt (9.). Die Devils aber drehten das Spiel mit drei unbeantworteten Treffern im zweiten Drittel auf 3:1, ehe Nugent-Hopkins die Blutung mit dem 2:3-Anschluss stoppte (39.).

„Offensichtlich war das zweite Drittel nicht gut und hat uns in Bedrängnis gebracht“, analysierte Draisaitl. „Im dritten Drittel haben wir uns wieder gefangen. Den Punkt nehmen wir gerne mit.“

„Ich weiß auch nicht, was im zweiten Drittel los war, aber sie waren viel besser als wir“, haderte Babcock auch angesichts von 3:15 Torschüssen im zweiten Durchgang. „Wir sind glücklich, dass wir heute einen Punkt mitgenommen haben, denn sie waren besser als uns.“

Edmonton aber kämpfte sich zurück, zog aber im Penaltyschießen den Kürzeren, wo Nre Jerseys Torwart Conner Hellebuyck zu glänzen wusste und mit Jesper Bratt und Arseny Gritsyuk gleich zwei Devils-Stürmer trafen, während für die Oilers nur McDavid erfolgreich war.

„Durchgekämpft ist die richtige Beschreibung dafür“, so Kapanen. „Es war heute nicht unbedingt unser bestes Spiel, aber wir konnten uns zurückkämpfen und einen Punkt erobern.“

Oilers klopfen oben an

Das Trio McDavid (9-31-40), Draisaitl (13-16-29) und Bouchard (9-19-28) führt die Scorerwertung in der NHL an.

Als Mannschaft stellt Edmonton die beste Offensive (4,13 Tore/Spiel, wie die Colorado Avalanche), achtbeste Defensive (2,88 Gegentore/Spiel) und das drittbeste Powerplay (33,9 Prozent Erfolgsquote).

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