Marco Rossi 110226

Für Marco Rossi läuft es der derzeit nicht rund. Der Österreicher in Diensten der Vancouver Canucks kommt in seinen letzten zwölf Spielen auf nur einen einzigen Assist (0-1-1). Dabei hatte die Saison eigentlich vielversprechend begonnen: Der Stürmer traf jeweils in den ersten zwei Partien der neuen Saison (1-0-1 am 29. September in Edmonton; 2-1-3 am 1. Oktober gegen die Oilers). In drei seiner letzten fünf Partien blieb Rossi ohne einen einzigen Torschuss. Sein Trainer Manny Malhotra formulierte am Montag eine klare Forderung an den 25-Jährigen aus Feldkirch.

EDM@VAN: Marco Rossi erzielt zwei Tore und steuert eine Vorlage bei – insgesamt drei Scorerpunkte in nur sechs Minuten.

„In Gesprächen mit ihm geht es darum, dass er Dinge tut, die ihm die Möglichkeit geben, in der Offensive Erfolg zu haben. Wenn man sich seine Spielzüge zurzeit anschaut, dann ist er immer auf den Außen. Aber er muss in die Mitte des Eises und zum Torkreis kommen, um dort auf dreckige Tore und Abstauber zu lauern“, sagte Malhotra. „Er versteht das. Wenn man sich nur mal anschaut, von wo aus er in der letzten Saison getroffen hat, dann war es immer aus der Mitte. Die Nachricht an alle Spieler aus unserer Mannschaft, dass sie ihre Körper und die Pucks vors Tor bringen müssen.“

Vancouver empfängt am Dienstag (9 p.m. ET; Mittwoch, 3 Uhr MEZ) die Anaheim Ducks. Die Canucks (3-12-1) sind das Schlusslicht in der gesamten NHL und haben schon jetzt acht Punkte Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Western Conference. Rossi kommt nach 14 Partien auf fünf Scorerpunkte (3-2-5), vier Strafminuten und eine Plus-Minus-Bilanz von -6.

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