Vanek ist der vierte Spieler der Red Wings, der beim 1000. NHL-Einsatz einen Treffer erzielte. Vor ihm war dies dem vor Saisonbeginn zurückgetretenen Mannschaftskapitän Henrik Zetterberg (2017), Ivan Boldirev (1984) und Dean Prentice (1968) gelungen.
Für Vanek war der 1000. Auftritt bereits der zweite Meilenstein in der laufenden Saison. Im Spiel gegen die Washington Capitals am 23. November hatte er seinen 400. Assist verbucht. Mit dem Tor im Jubiläumsspiel gegen die Predators ist der Linksaußen einer weiteren stolzen Marke ein Stückchen nähergekommen - der von 800 Scorerpunkten. Seit seinem Debüt für die Buffalo Sabres in der Saison 2005/06 hat er nunmehr 770 Zähler (364 Tore, 406 Vorlagen) in der regulären Saison gesammelt.
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In seiner Karriere hatte Vanek schon mehrfach mit Zahlen und Fakten für Furore gesorgt. Einen unaufhaltsamen Lauf hatte er 2006/2007 bei den Sabres. Er stand in allen 82 Hauptrunden-Spielen auf dem Eis und erreichte dabei seine bis heute bestehende persönliche Saisonbestleistung von 84 Scorerpunkten (43 Tore, 41 Vorlagen). Mit seinem Plus-Minus-Wert von +47 stellte er in jenem Jahr die komplette Konkurrenz in den Schatten. Damit war er der erste Spieler seines Landes und der erste Sabres-Akteur seit 1980, der diese Kategorie für sich entschied. Am 28. April 2006 im Match gegen die Philadelphia Flyers erzielte er den ersten Treffer eines Österreichers in den Stanley Cup Playoffs und am 13. Dezember 2008 markierte er das 10.000. Tor der Sabres in ihrer NHL-Geschichte.
Ob Vanek nach dem Sieg gegen Nashville an all dies gedacht hat, darf bezweifelt werden, zumal er Zahlenwerken nach eigener Aussage generell wenig Bedeutung beimisst. Viel wichtiger dürfte ihm gewesen sein, dass die Red Wings die Talfahrt der vergangenen Wochen stoppen konnten. Vor dem Duell gegen die Predators hatten sie sechs Niederlagen in Serie kassiert. Dabei gaben sie mehrfach einen klaren Vorsprung aus der Hand. "Manchmal fängt man mit einer Führung im Rücken an nachzudenken. Man schaut auf die Uhr und wird plötzlich unsicher. Heute haben wir uns keine großen Gedanken gemacht, sondern einfach unser Spiel durchgezogen", beschrieb Vanek das Rezept, mit dem sein 1000. Spiel für ihn und seine Mannschaft ein gutes Ende fand.