TBL@DAL: Vasilevskiy holt Shutout gegen Stars

Die Tampa Bay Lightning setzten ihre defensive Dominanz gegen Dallas weiter fort und arbeiten mit dem dritten Shutout für Andrei Vasilevskiy hintereinander an Rekorden. Für die Montreal Canadiens gab es den ersten Erfolg unter dem neuen Trainer Dominique Ducharme. Die Pittsburgh Penguins fuhren, ohne Sidney Crosby, den ersten Sieg in der dreifachen Battle of Pennsylvania ein. Tobias Rieder traf für die Buffalo Sabres, verlor aber dennoch.

SPIEL DES TAGES
Dallas Stars - Tampa Bay Lightning 0:2
Die Tampa Bay Lightning setzten beim Heimspiel gegen die Dallas Stars ihre unglaubliche Serie weiter fort und siegten mit 2:0. In den vergangenen vier Partien kassierten die Lightning damit nur ein einziges Gegentor. Auf die gesamte Siegesserie von fünf Partien gesehen sind es nur deren drei.
Überragender Mann im Lightning-Dress war Andrei Vasilevskiy, der mit 28 Paraden seinen dritten Shutout in Folge feiern konnte. Der Schlussmann ist seit 200 Minuten und 45 Sekunden ohne Gegentor, so lange wie kein anderer Torhüter in der aktuellen NHL-Saison. Gleichzeitig ist die Serie sein persönlicher Rekord.
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Ondrej Palat erzielte bereits im ersten Abschnitt das Siegtor des Abends. In Überzahl überwand er, auf Vorlage von Victor Hedman, aus dem rechten Bullykreis Anton Khudobin im Tor der Stars.
In der Folge gelang es keinem der beiden Teams einen weiteren Treffer nachzulegen. Dallas konnte erneut keines seiner Überzahlspiele (0-3) nutzen und steht damit gegen Tampa Bay bei einer Ausbeute von null aus neun.
Mit einem Schuss ins verwaiste Tor, Khudobin hatte es für einen zusätzlichen Feldspieler verlassen, sorgte Yanni Gourde fünf Sekunden vor Ende der Partie für den Endstand.
HERAUSRAGENDE SPIELER AUS D/CH/A
1. Tobias Rieder, Buffalo Sabres: Der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Rieder gab den Sabres nochmal Hoffnung auf einen Sieg.
2. Thomas Greiss, Detroit Red Wings: Nach zwei Dritteln ersetzte Greiss seinen Torhüter-Kollegen Jonathan Bernier und blieb bei Detroits Niederlage mit neun Paraden ohne weiteres Gegentor
3. Tim Stutzle, Ottawa Senators: Der Angreifer der Senators kam auf 19:19 Minuten Eiszeit. Unter den Angreifern hatte nur Brady Tkachuck mehr vorzuweisen. Ein Punkt wollte Stützle, trotz seiner zwei Schüsse, nicht gelingen.

BUF@NYR: Rieder trifft im zweiten Drittel

DIE 3 STARS DES TAGES
1. Andrei Vasilevskiy, Tampa Bay Lightning (Shutout, 28 Paraden):Auch in der zweiten Partie gegen Dallas blieb der Schlussmann ohne Gegentor und unterstrich die starke Form der Lightning.
2. Kasperi Kapanen, Pittsburgh Penguins (2 Tore):Mit seinen Treffern zum 1:1 und 2:1 brachte Kapanen die Penguins gegen den Rivalen aus Philadelphia auf die Siegesstraße.
3. Kyle Connor, Winnipeg Jets (1 Tor, 2 Vorlagen): Der Angreifer steht auch stellvertretend für Blake Wheeler und Mark Scheifele, die mit ebenfalls drei Zählern den Sieg gegen Vancouver sicherten.
ZITAT DES TAGES
Carey Price, Torhüter der Montreal Canadiens: "Wir sind glücklich, nicht zufrieden. Natürlich freuen wir uns sehr für unseren Trainer und seinen Assistenten [Alexandre Burrows]. Sie haben beide sehr hart gearbeitet und ich bin sicher, dass sie heute Abend glücklich und stolz sind."
DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE
Montreal Canadiens - Ottawa Senators 3:1
Dank zweier Powerplay-Treffer siegten die Montreal Canadiens im Bell Centre erstmals unter ihrem neuen Trainer Dominique Ducharme. Den Grundstein für den 3:1-Erfolg gegen die Ottawa Senators legten sie im Mittelabschnitt, als Brendan Gallagher und Jeff Petry im Abstand von 2:04 Minuten jeweils in Überzahl trafen. Der Anschlusstreffer durch Artem Zub verunsicherte die Canadiens nicht merklich. Im Schlussabschnitt fokussierten die Frankokanadier sich auf die Defensive und erlaubten nur fünf Schüsse, die Carey Price allesamt parieren konnte. Tyler Toffoli besorgte mit einem Empty Netter das 3:1.

OTT@MTL: Petry trifft im zweiten Drittel im Powerplay

Pittsburgh Penguins - Philadelphia Flyers 5:2
Der erste Teil der Battle of Pennsylvania ging mit 5:2 an die Gastgeber, die Pittsburgh Penguins. Bis Samstag treffen sich die Penguins und die Philadelphia Flyers ganze drei Mal hintereinander. Die Penguins mussten auf Sidney Crosby verzichten, der am Dienstag in das NHL COVID-19 Protokoll geschickt wurde. Als Reaktion darauf verzichtete das Team auf den Morning Skate vor der Partie.
Entsprechend schwer taten sich die Gastgeber im ersten Abschnitt. Eine klare Überlegenheit konnten die Flyers (14:5 Torschüsse) aber nicht in Zählbares umwandeln. Joel Farabee war es, der im Mittelabschnitt den ersten Treffer erzielte. Die Führung aus der 23. Spielminute hielt aber nur 1:07 Minuten, ehe Kasperi Kapanen ausglich. Erneut Kapanen stellte in Überzahl die Anzeigetafel auf 2:1 für Pittsburgh. Bryan Rust legte noch vor der Pause nach.
Im Schlussabschnitt traf Fabree zum Anschluss und Cody Ceci und Mike Matheson sicherten den Sieg für Pittsburgh.
New York Rangers - Buffalo Sabres 3:2
Einen Blitzstart legten die New York Rangers und die Buffalo Sabres im Madison Square Garden hin. Pavel Buchnevich traf nach 28 Sekunden zum 1:0. Sam Reinhart glich nur 27 Sekunden danach aus. Erstmals seit dem 26. März 2016 trafen damit in einem NHL-Spiel beide Teams in der ersten Spielminute. Auch der Treffer von Alexis Lafreniere zum 2:1 fiel bereits in der dritten Spielminute.
Am Ende siegten die Rangers mit 3:2, nachdem Chris Kreider und Tobias Rieder im Mittelabschnitt noch je einmal pro Team trafen. Der Anschlusstreffer zum 2:3 war Rieders viertes Tor der Saison, sollte jedoch nicht mit Punkten für die Sabres belohnt werden, die damit vier Partien hintereinander verloren haben (0-3-1).

BUF@NYR: Zibanejad bereitet Buchnevichs Tor vor

New Jersey Devils - New York Islanders 1:2
Im Prudential Center unterlagen die New Jersey Devils den New York Islanders mit 2:1. Nach zwei torlosen Abschnitten stellten Oliver Wahlstrom und Anders Lee innerhalb der ersten acht Minuten des Schlussdrittels die Anzeigetafel auf 2:0 für die Gäste. New Jersey gelang in der 60. Spielminute noch der Anschluss durch Miles Wood, doch die Zeit reichte nicht mehr, um die Partie noch in die Verlängerung zu schicken.
Für Wahlstrom war es das fünfte Spiel in Folge in dem er mindestens einen Punkt erzielte. Semyon Varlamov verpasste den Shutout nur um 14 Sekunden, zeigte mit 28 Paraden aber eine starke Vorstellung. Aaron Dell konnte mit 18 gehaltenen Schüssen die sechste Niederlage aus sieben Partien für die Devils nicht vermeiden. Nico Hischier verpasste mit einer Oberkörperverletzung die zweite Partie hintereinander.
Columbus Blue Jackets - Detroit Red Wings 4:1
Erstmals seit dem 1. März 2020 waren beim 4:1-Sieg der Columbus Blue Jackets gegen die Detroit Red Wings wieder Zuschauer in der Nationwide Arena zugelassen. Zehn Prozent der Kapazität durften mit Fans befüllt werden, das entsprach 1.953 Personen, die das Ende einer Serie der Blue Jackets sahen. Nach fünf Spielen ohne Sieg (0-4-1) kam die Unterstützung durch die Fans für Columbus gerade rechtzeitig.
In Unterzahl traf Cam Atkinson zum 1:0. Noch vor der Pause sorgte Anthony Mantha mit einem Überzahltor für den Ausgleich. Im zweiten Abschnitt schufen die Blue Jackets mit Toren durch Riley Nash, Jack Roslovic und Boone Jenner klare Verhältnisse. Jonathan Bernier startete die Partie für Detroit, wurde aber nach dem zweiten Abschnitt durch Thomas Greiss ersetzt, der neun Paraden zeigte und keinen weiteren Gegentreffer zuließ.

DET@CBJ: Atkinson ist in Unterzahl erfolgreich

Nashville Predators - Carolina Hurricanes 2:4
Mit einem 4:2-Erfolg bei den Nashville Predators fuhren die Carolina Hurricanes ihren dritten Sieg in Serie ein. Sebastian Aho und Vincent Trocheck trafen im Eröffnungsdrittel. Im Mittelabschnitt stellte Steven Lorentz auf 3:0 für die Gäste. Die Predators versuchten sich im Schlussabschnitt an einer Aufholjagd. Calle Jarnkrok und Mattias Ekholm nutzten zwei der 17 Schüsse, aber am Ende fehlte ein Treffer zum Ausgleich. 14 Sekunden vor Schluss setzte Aho dann bei eigener Überzahl den Schlusspunkt in das leere Tor der Predators.
Besonders bitter für Nashville ist, dass sie Juuse Saros nach dem ersten Drittel mit einer nicht weiter definierten Verletzung verloren. Pekka Rinne parierte als Ersatz 16 von 17 Schüssen. Auf der anderen Seite erwischte James Reimer mit 35 Paraden bei 36 Abschlüssen einen Sahnetag.
Winnipeg Jets - Vancouver Canucks 5:2
Die Winnipeg Jets siegten im Bell MTS Place mit 5:2 gegen die Vancouver Canucks. Matchwinner waren Kyle Connor, Blake Wheeler und Mark Scheifele, die jeweils drei Punkte sammelten. Nach 20 Minuten stand es 2:1 für die Gastgeber. Mason Appelton eröffnete die Partie, Elias Pettersson glich aus und drei Sekunden vor der Pausensirene trafen die Jets erneut, dieses Mal durch Mathieu Perrault. Im Mitteldrittel netzten mit Kyle Connor und J.T. Miller beide Mannschaften einmal bei numerischer Überlegenheit ein. Millers Tor fiel nur fünf Sekunden vor Drittelende. In den finalen 20 Minuten ließen die Jets nichts mehr anbrennen. Paul Stastny und Blake Wheeler trafen und sorgten für den Endstand.