Am zweiten Tag des Upper Deck NHL Draft 2026 gab es am Samstag in Buffalo Überraschungen, Enttäuschungen und historische Picks. Vom Abschneiden von Deutschland, Österreich und der Schweiz, über Eishockey-Exoten, bis zu Rekorden, gibt es viel zu verdauen. Hier sind zehn wichtige Themen und interessante Fakten der Runden zwei bis sieben.
Ignatavicius nutzt NHL-Sprungbrett Schweiz
In der zweiten Runde wählten die Florida Panthers mit dem 40. Pick Simas Ignatavicius. Der junge Stürmer kommt zwar aus Litauen, dürfte Fans in der Schweiz aber bekannt sein. Er kam mit zwölf Jahren nach Genf, spielte dort im Nachwuchs und bestritt diese Saison 52 Spiele in der National League für Geneve-Servette, in denen er 13 Punkte (sieben Tore, sechs Assists) erzielte. Ignatavicius ist erst der dritte Littauer, der in die NHL gedraftet wurde. Seine beiden Vorgänge haben es aber in sich. 1992 drafteten die New York Islanders an fünfter Stelle Verteidiger Darius Kasparaitis, 1996 wählten die Philadelphia Flyers mit dem 15. Pick Dainius Zubrus. Kasparaitis bestritt 863 NHL-Spiele, Zubrus 1293.
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Penguins schnappen sich die Ruck-Zwillinge
Die eineiigen Zwillinge Liam Ruck und Markus Ruck waren eine der großen Geschichten im Vorfeld des Draft. In der WHL spielten sie für die Medicine Hat Tigers, wo Markus 108 Punkte (21 Tore, 87 Assists) erzielte, Liam kam auf 104 Zähler (45 Tore, 59 Assists). Damit waren sie die beiden besten Scorer der Liga. Den Pittsburgh Penguins gelang nun der Coup, sich das Paar zu sichern, das im Stil der Sedin-Zwillinge praktisch blind zusammenspielen kann. Nachdem sie Liam bereits am Freitag in der ersten Runde mit dem 22. Pick gewählt hatten, holten sie sich am Samstag in der zweiten Runde Markus an 39. Stelle.





















