"Ich fühle mich sehr wohl hier", sagte er. "Die Jungs in der Mannschaften waren vor allem in den ersten Tagen unglaublich. Sie haben mich toll aufgenommen. Die Organisation ist sehr professionell. Sie haben in der Vergangenheit schon viel erreicht und tolle Spieler haben hier für diese Franchise schon gespielt. Von daher ist es eine Ehre hier zu sein."
Streit weiß, dass er zumindest in diesem Jahr die Chance hat, seinen Traum von Stanley Cup Gewinn als erster Schweizer Feldspieler zu erfüllen, nachdem sein bisheriger Arbeitgeber die KO-Runde wohl verpassen wird und Pittsburgh als amtierender Champion zum Favoritenkreis zählt.
"Wir sind eine Spitzenmannschaft, die bisher trotz der Verletzungssorgen eine gute Saison gespielt und viele Punkte gesammelt hat, um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu erhalten, wo wir dann hoffentlich weit kommen werden", sagte er.
Zwei Tatsachen stören ihn dabei weniger. Erstens, dass seit 1998 keine Mannschaft in der NHL mehr ihren Titel verteidigen konnte und zweitens die Penguins derzeit mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben.
"Wir hoffen sehr, dass die meisten Spieler bis zu dem Beginn der Playoffs zurück sind", betonte Streit und zieht ein positives Fazit aus den derzeitigen Gegebenheiten. "Der Vorteil an der Situation ist, dass die jungen Spieler mehr Eiszeit bekommen haben und so wichtige Erfahrungen sammeln konnten. Ich war beeindruckt, wie gut die Jungen sich eingefügt haben und wie stark sie gespielt haben. Es zeigt, dass wir sehr viel Tiefe und ein großes Spielerreservoir haben. Für einen Lauf in den Playoffs ist das alles unheimlich wichtig. Trotzdem gibt es natürlich nichts besseres, als aus den Vollen zu schöpfen, wenn alle gesund sind."