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Während in der NHL die reguläre Saison 2019/20 seit dem 12. März aufgrund der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, liefert NHL.com/de weiterhin eigene Storys. Heute haben wir den Film "Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung" mit aktuellen NHL-Spielern neu besetzt.

Krieg der Sterne aus dem Jahr 1977 ist ein Meilenstein der Filmgeschichte, der das Science-Fiction-Genre revolutionierte und auch nach über 40 Jahren noch Jung und Alt begeistert. Der epische Kampf zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht, zwischen dem bösen intergalaktischen Imperium und der Rebellion, ist seit Generationen eine der einflussreichsten Filmserien der Welt und kreierte einige der bekanntesten Charaktere der Filmgeschichte. Für ein Remake würden sich einige NHL-Spieler zur Neubesetzung anbieten.
Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness):Für die Rolle eines der letzten verbliebenen Jedi kommt nur ein erfahrener und ruhiger Anführer in Frage. Als einer der ältesten Spieler der Liga, der immer wieder für seine Verdienste als Mentor junger Teamkollegen gelobt wird, erhält hier Patrick Marleau von den Pittsburgh Penguins den Zuschlag. "Ich weiß, dass er immer für mich da ist, wenn ich Hilfe brauche und dass ich ihn immer um Rat fragen kann, immerhin hat er schon viel durchgemacht", schwärmte Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs von seiner Zeit mit Marleau. Während seiner Karriere mit den fünftmeisten Spielen der NHL-Geschichte (1723) nahm der 40-jährige Stürmer zahlreiche Talente der San Jose Sharks, Toronto Maple Leafs und aktuell der Pittsburgh Penguins unter seine Fittiche.

Marleau PIT-SJS preview

Luke Skywalker (Mark Hamill): Luke ist im Film gerade zarte 19 Jahre alt und wird von Kenobi auf den Weg zur Ausbildung als Jedi und zum Kampf gegen das Imperium gebracht. Gesucht wird also ein junger Spieler, idealerweise einer, der mit Marleau spielt oder spielte. Marleau ist derzeit bei den Penguins, fungierte in den zwei vorherigen Saisons allerdings bei den Toronto Maple Leafs als Mentor der Starspieler Matthews und Mitch Marner. In einem gemeinsamen Interview der drei Akteure Anfang April sagte Marner, er und Matthews hätten sich im Haus der Marleaus als "Teil der Familie gefühlt." Zwischen den beiden fällt die enge Entscheidung am Ende zugunsten von Marner aus.
Han Solo (Harrison Ford): Zu Beginn ist Han ein zynischer Einzelgänger, der sich dann jedoch zu einer Führungsfigur der Rebellion entwickelt und sich im Kampf gegen das Imperium immer wieder als entscheidend erweist. Der Schweizer Verteidiger Roman Josi sichert sich als gutaussehender Anführer der Nashville Predators diese Rolle, immerhin war er diese Saison als Topscorer der Predators über weite Strecken wie Solo oft allein auf weiter Flur und geleitete sein Team zuletzt wieder auf einen Playoff-Platz. Mit seinen 65 Punkten (16 Tore, 49 Assists) führt er die Predators bei ihrem Comeback Richtung Playoffs weiterhin an.

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Chewbacca (Peter Mayhew): Für die Rolle des haarigen Weggefährten von Han Solo empfehlen sich einige Spieler. So kommen die Verteidiger Drew Doughty und Brent Burns nicht zuletzt aufgrund ihrer beeindruckenden Statur und ausgeprägten Gesichtsbehaarung in die engere Auswahl. Am Ende sticht Burns den Kings-Verteidiger Doughty jedoch aufgrund von zehn Zentimetern mehr Körpergröße und seines noch ausgeprägteren Bartes aus. Dem Abwehrchef der San Jose Sharks ist die Rolle des Wookie-Kriegers wie auf den Leib geschrieben.
Darth Vader (David Prowse): Die Rolle des großgewachsenen Bösewichts mit den legendären Atembeschwerden schreit nach einem harten und körperlich kräftigen Spieler. Als Spieler mit den meisten Checks der Saison (316) und mit über 100 Kilogramm Körpergewicht setzt sich Ryan Reaves von den Vegas Golden Knights gegen Tom Wilson von den Washington Capitals (253 Checks) und den zu jungen Brady Tkachuk (303 Checks) durch.
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Leia Organa (Carrie Fisher): Prinzessin Leia darf als eine der zentralen Figuren nicht fehlen, allerdings bieten sich in der NHL nicht gerade viele Personen für eine weibliche Rolle an. Im Rahmen des Honda NHL All-Star-Wochenendes 2020 traten jedoch Spielerinnen aus den USA und aus Kanada gegeneinander an. Als einzige Torschützin für die am Ende unterlegenen US-Amerikanerinnen verdient sich die Olympia-Siegerin und achtfache Weltmeisterin Hilary Knight den Zuschlag.