2001: Sakic führte auch beim zweiten Stanley Cup Triumph der Avalanche die teaminterne Scorerwertung an. Auf 26 Punkte (13 Tore, 13 Assists) kam der mittlerweile 31-jährige Center in 21 Playoff-Partien. Zwei Spiele mehr absolvierten Rechtsaußen Milan Hejduk und Linksaußen Alex Tanguay, denen 23 Zähler (7 Tore, 16 Assists) und 21 Punkte (6 Tore, 15 Assists) gelangen. Für Forsberg waren nach zwei Runden verletzungsbedingt die Playoffs vorzeitig beendet. Dem schwedische Ausnahmestürmer waren in den elf Partien gegen die Vancouver Canucks und Los Angeles Kings 14 Punkte (4 Tore, 10 Assists) gelungen. Als zweitbester Torschütze zeichnete sich Center Chris Drury mit elf Treffern aus.
2022: Die diesjährigen Topscorer der Avalanche stehen ihren namhaften Kollegen aus der Vergangenheit in nichts nach. Mit Cale Makar führt ein Verteidiger die Punktewertung nach 14 Partien an. Der 23-jährige Abwehrspieler kommt auf 22 Zähler (5 Tore, 17 Assists). Ebenfalls einen Punkteschnitt von über 1,00 weisen Center Nathan MacKinnon mit 18 Punkten (11 Tore, 7 Assists), Linksaußen Gabriel Landeskog mit 17 Zählern (8 Tore, 9 Assists), Rechtsaußen Mikko Rantanen mit 17 Punkten (5 Tore, 12 Assists) und Center Nazem Kadri mit 14 Punkten (6 Tore, 8 Assists) in 13 Auftritten aus. Im Durchschnitt erzielten die Avalanche 4,64 Tore/Spiel und damit deutlich mehr als die Sieger von 1996 (3,64) und 2001 (3,00)
Die Defensive
1996: Als echter Glücksgriff sollte sich für die Avalanche die Verpflichtung von Sandis Ozolinsh erweisen. Der gebürtige Lette kam während der Saison 1995/96 von den San Jose Sharks nach Denver und wurde mit 19 Punkten (5 Tore, 14 Assists) ihr bester Verteidiger in den Playoffs. Nur drei Zähler weniger sammelte der Kölner Uwe Krupp, dem vier Tore, darunter der Siegtreffer zum Cup-Gewinn in Spiel 4 gegen die Panthers, sowie zwölf Assists gelangen. Verteidiger Alexei Gusarov wies mit +13 den besten +/-Wert aller Spieler der Avalanche aus.
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2001: Gnadenlos kompakt standen Colorados Abwehrreihen im Siegerjahr 2001. Mit Rob Blake (zweite Finalteilnahme nach 1993), Ray Bourque (dritte Finalteilnahme nach 1988 und 1990) und Adam Foote sowie Jon Klemm, die bereits beim Titelgewinn 1996 dabei waren, konnte Colorado mit einem erfahrenen Defensivverbund aufwarten, der kaum etwas anbrennen ließ. Im Schnitt ließen die Avalanche in den Playoffs nur 1,78 Tore pro Spiel zu. Zum Vergleich: 1996 waren es 2,32 Tore/Spiel und 2022 sind es 2,86 Tore/Spiel. Punktbester Verteidiger der Avalanche war Blake mit 19 Zählern (6 Tore, 13 Assists).