San Joses dritte Reihe mit Labanc (ein Tor), Thornton (ein Tor, ein Assist) und Sorensen (zwei Assists) kam zusammen auf fünf Scorerpunkte und einen kumulierten Plus-Minus-Wert von +8. Sharks-Goalie Jones zeigte 26 Saves (92,9 Prozent Fangquote). Meier kam in der ersten Reihe auf 17:00 Minuten Eiszeit (davon 1:28 im Powerplay).
Die Avalanche gaben 28 Torschüsse ab - ihre geringste Ausbeute in den Playoffs 2019. Grubauer stoppte 22 Schüsse (84,6 Prozent Fangquote).
"Wir haben nach der ersten Hälfte des ersten Abschnitts viele gute Dinge gemacht und sind dafür belohnt worden," resümierte Sharks-Verteidiger Marc-Edouard Vlasic. Auch Thronton bemerkte eine Leistungssteigerung mit Fortschreiten der Partie: "Wir haben immer mehr unseren Groove gefunden, je länger das Spiel gedauert hat und durch die wichtigen Toren von Labanc und Burns. Wir haben weitergekämpft und den für uns harten Sieg geholt."
Colorado-Coach Jared Bednar war mit der Leistung, besonders zu Beginn des zweiten Abschnitts zufrieden: "Wir haben Anfang des zweiten Drittels wirklich gut gespielt und hatten beim Stand von 2:1 einige Überzahlsituationen. Wir haben das Vier-Minuten-Powerplay nicht genutzt und ihnen das 2:2 aufgelegt." Nach der Paus zwischen erster und zweiter Runde sah Bednar aber auch negative Trends: "Wir müssen einen Weg finden, unser physisches Spiel und unser Skating wiederzufinden. Nach einer Woche Pause hatten wir einige Spieler, die nicht so gut waren, wie noch in der Vorwoche."
Die Sharks gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Spiel 2 steigt in der Nacht von Sonntag auf Montag (1.30 Uhr, MESZ) erneut im SAP Center.