Kollision der Elitestürmer
Im Duell der Flames und der Avalanche treffen einige der gefährlichsten Stürmer der NHL aufeinander. Mit Johnny Gaudreau (26 Tore, 38 Assists, 64 Punkte), Sean Monahan (23 Tore, 31 Assists, 54 Punkte), Elias Lindholm (20 Tore, 30 Assists, 50 Punkte) und Matthew Tkachuk (19 Tore, 31 Assists, 50 Punkte) stellen die Flames vier der 16 punktbesten Spieler der Liga. Colorado hat ebenfalls eine der besten Reihen der Liga zu bieten. Mikko Rantanen (19 Tore, 47 Assists, 66 Punkte) und Nathan MacKinnon (25 Tore, 40 Assists, 65 Punkte) sind zwei von nur drei Spielern, die mehr Punkte erzielt haben, als Gaudreau. Das Trio wird durch Gabriel Landeskog (27 Tore, 22 Assists, 49 Punkte) komplettiert. Seit der Pause über Weihnachten haben die Flames jedoch deutlich die Nase vorne. Gaudreau führt die Liga in dieser Zeit mit 16 Punkten (zehn Tore, sechs Assists) in sieben Spielen an, Monahan folgt auf Platz fünf mit 14 Punkten (zwei Tore, zwölf Assists), Lindholm liegt mit elf Punkten (drei Tore, acht Assists) auf Rang neun.
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Junges Talent gegen All-Star
Wenn die Nashville Predators im United Center der Chicago Blackhawks antreten, lohnt es sich auf die Torhüter zu achten. Bei den Gästen ist Pekka Rinne längst eine bekannte Größe. Der finnische Torwart gewann vergangene Saison die Vezina Trophy für den besten Torhüter der Saison, war drei weitere Male im Finale um die Trophäe und ist zum vierten Mal für das NHL All-Star Spiel nominiert. Mit einer Fangquote von 92,1 Prozent, einem Durchschnitt von 2,23 Gegentoren pro Spiel und drei Shutouts gehört er auch diese Saison wieder zur Elite der Liga. Die Blackhawks haben jedoch ein junges Talent zu bieten, das erst seit kurzem auf sich aufmerksam macht. Der Stammtorwart Corey Crawford fehlt seit dem 16. Dezember aufgrund einer Gehirnerschütterung, das gab dem 24-jährigen Collin Delia die Chance sich zu beweisen. Mit einer Ausbeute von 3-1-1, 94,7 Prozent Fangquote und 2,19 Gegentoren pro Spiel, kann er Rinne aktuell durchaus Konkurrenz machen und wird der Offensive der Predators einiges abverlangen.
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Ist Nashville endgültig wieder in Form?
Die zweite Hälfte des Dezembers war für die Nashville Predators eine Zeit, die sie wohl am liebsten vergessen würden. Das Team mit dem Schweizer Trio aus Kapitän Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala verlor sechs Spiele in Folge und holte dabei nur einen Punkt. Vor der Negativserie lagen sie auf dem ersten Platz der Western Conference, verloren diesen jedoch durch die sieglose Zeit. Seit einem 6:3-Sieg gegen die Washington Capitals an Silvester, stimmen die Ergebnisse und Leistungen jedoch wieder. In fünf Spielen holten die Predators vier Siege und einen Punkt durch eine Niederlage in Verlängerung. Sie blieben zwei Mal ohne Gegentor und kassierten insgesamt nur acht Tore. Gegen Dominik Kahun und die Blackhawks müssen sie genau diese Leistungen bestätigen, denn Chicago gewann immerhin sechs der letzten zehn Spiele (6-3-1).
Wer stoppt den Sturzflug?
Die Ottawa Senators treten bei den Anaheim Ducks zum Beginn ihrer dreiteiligen Reise durch Kalifornien an. Damit treten zwei der aktuell formschwächsten Teams der Liga gegeneinander an. Die Senators sind seit acht Spielen ohne Sieg, haben mit 35 Punkten (15-23-5) die Rote Laterne in der Eastern Conference und liegen 16 Punkte hinter der zweiten Wild Card. Die Ducks sind ebenfalls seit acht Spielen sieglos, waren zuvor jedoch deutlich erfolgreicher. Das von Verletzungen geplagte Team steht mit 45 Punkten (19-17-7) punktgleich mit den Minnesota Wild nur knapp hinter einer Wild Card. Ein Sieg würde sie wieder auf einen Playoff-Platz heben.