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4.12. Spiel-Vorschau: Wiedersehen der Finalgegner

Washington tritt in Vegas an, Nikita Kucherov will einen persönlichen Rekord einstellen und in Montreal kommt es zu einem Derby

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Autor

In Las Vegas lebt am Dienstag das Finale um den Stanley Cup zwischen den Washington Capitals und den Vegas Golden Knights wieder auf. Thomas Vaneks Detroit Red Wings empfangen den Tabellenführer die Tampa Bay Lightning und deren Topscorer Nikita Kucherov, der seinen persönlichen Rekord einstellen möchte. Die Ottawa Senators treffen sich zu einem Derby mit Torgarantie bei den Montreal Canadiens.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Chance zur Revanche in Las Vegas

Die Vegas Golden Knights empfangen die Washington Capitals erstmals, seit dem Stanley Cup Finale 2018. Am 7. Juni holten die Capitals in der T-Mobile Arena von Las Vegas den Titel. Diesmal soll das Aufeinandertreffen anders verlaufen, wenn es nach dem Willen der Golden Knights geht. Sie hatten einen schwachen Saisonstart, arbeiteten sich mit 14 Punkten aus den letzten zehn Partien (7-3-0) aber wieder an einen Wildcard-Platz heran. Die Capitals waren mit 16 Punkten (8-2-0) aus zehn Spielen nur unwesentlich besser. Beide Mannschaften treten mit einer Niederlage im Gepäck gegeneinander an. Die Capitals verspielten am Sonntag eine 5:1-Führung gegen die Anaheim Ducks und unterlagen diesen mit 5:6. Vegas verlor bei den Edmonton Oilers mit 1:2.

 

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Vanek trifft auf unschlagbare Lightning

Die Detroit Red Wings treffen in der heimischen Little Caesars Arena auf die Tampa Bay Lightning. Die Hausherren mit dem Badener Thomas Vanek im Kader stehen vor der großen Herausforderung das derzeit stärkste Team und die beste Offensive der Liga aufzuhalten. Die größte Waffe der Lightning ist Nikita Kucherov, der in den letzten zehn Spielen in Folge punktete und dabei 24 Punkte (fünf Tore, 19 Assists) sammelte. Unabhängig vom Spielausgang werden die Lightning ihre Tabellenführung nicht verlieren. 

Kanadisches Derby in Montreal

Die Montreal Canadiens und die Ottawa Senators treffen sich im Bell Centre der Canadiens zu einem Lokalderby. Nur 200 Kilometer trennen die Canadiens von ihrem Divisions-Rivalen aus der kanadischen Hauptstadt. Stimmung ist in der stets prall gefüllten Arena in Montreal garantiert und auch Tore dürften keine Mangelware werden. Ottawa stellt die drittbeste Offensive der Liga (98 Tore) aber auch die schlechteste Abwehr (109 Gegentore). Die Senators stehen mit 27 Punkten nur zwei Zähler hinter den Canadiens. Gute Voraussetzungen für eine kurzweilige Partie.

Video: OTT@PHI: Duchene nimmt den Puck aus der Luft

Setzt Pittsburgh Crosbys Appell um?

Sidney Crosby mahnte seine Pittsburgh Penguins jüngst zu mehr Konzentration, Kampfgeist und Beständigkeit. Diese Tugenden sollen nun ausgerechnet im Heimspiel gegen die Colorado Avalanche wiedergefunden werden - eine harte Aufgabe. Die Avalanche gehören zu den Spitzenteams der Liga. Nur die Lightning und die Nashville Predators haben mehr Punkte auf ihrem Konto. Stark besetzt auf allen Positionen, ist Colorado sicherlich nicht der Wunschgegner, wenn man, wie derzeit die Penguins, auf der Suche nach seiner Form ist. Pittsburgh steht auf dem sechsten Platz der Metropolitan Division, nur zwei Punkte vor dem Tabellenschlusslicht New Jersey Devils.

Wer findet den Weg aus der Krise?

Die Minnesota Wild mit Nino Niederreiter sind bei den Vancouver Canucks zu Gast. Während die Wild noch vor wenigen Wochen der stärkste Verfolger der Predators im Kampf um den ersten Platz der Central Division waren, schwächelte das Team zuletzt mit nur vier Siegen aus den letzten zehn Partien. Die große Chance zur Wende haben sie nun bei den Canucks, die nur eine ihrer vergangenen zwölf auftritte für sich entscheiden konnten. Bei den Canucks muss außerdem Niederreiters Landsmann Sven Bärtschi aufgrund einer erlittenen Gehirnerschütterung aussetzen.

Die weiteren Spiele vom Dienstag:

Boston @ Florida 

Mit fünf Punkten aus den letzten vier Spielen können die Florida Panthers mit breiter Brust auftreten, wenn sie die auswärtsschwachen Boston Bruins empfangen. Die Bruins stehen zwar auf dem vierten Platz der Atlantic Division, gewannen auf fremdem Eis aber nur fünf von 14 Partien.

Winnipeg @ New York Islanders

Die New York Islanders sind diese Saison eine der positiven Überraschungen. Das Team von Tom Kühnhackl und Thomas Greiss könnte mit einem Heimsieg gegen die Winnipeg Jets bis auf zwei Punkte an Platz eins in der Metropolitan Division heranrücken. Die Jets sind allerdings seit drei Spielen ungeschlagen und wollen selbst ein Wörtchen, um die Führung in der Central Division mitreden.

 

[Ähnliches: Eine Zwischenbilanz nach zwei absolvierten Monaten]

 

Calgary @ Columbus

Die Calgary Flames und die Columbus Blue Jackets treffen sich in Ohio zu einem Spitzenspiel. Die Flames führen die Pacific Division an und Columbus könnte mit einem Sieg die Capitals von der Spitze der Metropolitan Division verdrängen, sollten diese nicht in Las Vegas doppelt punkten. Die Blue Jackets verspielten zuletzt eine 2:0-Führung und unterlagen den Islanders mit 2:3. Calgary ist seit zwei Spielen ungeschlagen.

Toronto @ Buffalo

Bei der Begegnung der Toronto Maple Leafs gegen die Buffalo Sabres stehen der Tabellenzweite und der Tabellendritte der Atlantic Division auf dem Eis. Alarmierend für die Sabres ist, dass die Maple Leafs zuletzt vier Siege in Folge einfuhren und dabei in jedem Spiel mindestens vier Tore erzielten.

Arizona @ Los Angeles

Nachdem sich Michael Grabner im Spiel gegen die St. Louis Blues am Auge verletzte, treten die Arizona Coyotes bei den Los Angeles Kings erstmals in dieser Saison ohne ihren drittbesten Torschützen an. Dennoch haben die Coyotes gegen das punktschlechteste Team der Liga die Favoritenrolle inne.

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