Die Spiele vom Donnerstag im Detail:
Nashville und Calgary in "Vier-Punkte-Spiel" gefordert
Video: ARI@NSH: Josi haut Handgelenkschuss vom Punkt rein
Die Nashville Predators (31-23-8) messen sich in der Bridgestone Arena (Fr. 2 Uhr MEZ; NHL.tv) mit den Calgary Flames (33-25-6). Nashville ist gut drauf und konnte fünf der letzten Spiele gewinnen (5-1-1). Auch die Rückkehr von Verteidiger Ryan Ellis brachte noch einmal einen gehörigen Schub (2-0-1). Sein Kollege, der Schweizer Roman Josi, führt die Top-Scorer-Wertung bei den Predators nach wie vor an (14-43-57). In Music City sind die Playoffs plötzlich wieder zum Greifen nahe. Umso wichtiger wäre ein Erfolg gegen das punktgleiche und ebenfalls auf einem Wildcard-Rang positionierte Calgary. Die Flames reisen mit Rückenwind an, konnten drei der letzten vier bzw. sechs der letzten neun (6-3-0) Partien gewinnen. Mikael Backlund hat eine Punkteserie über vier Spiele (vier Tore, drei Assists), Johnny Gaudreau sogar über fünf Spiele (zwei Tore, vier Assists) laufen. Kehrt nun Kapitän Mark Giordano zurück? Nach einer Unterkörperverletzung soll der Verteidiger nahe dran am Comeback sein. Der deutsche Tobias Rieder steht bei zehn Scorerpunkten (4-6-10) und wird erneut als Unterzahl-Experte gefordert sein.
Playoff-Kampf in der Atlantic Division: Panthers gegen Maple Leafs
Die Florida Panthers (33-24-6) bekommen es in der BB&T Arena (Fr. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) mit den Toronto Maple Leafs (33-23-8) zu tun. Ein Spiel mit tabellarischer Brisanz: Florida steht nicht auf einem Wildcard-Platz, Toronto mit nur zwei Zählern mehr auf dem Punktekonto aber auf Rang drei in der Atlantic Division. Entsprechend wichtig ist die Partie für die Panthers für ihre Aufholjagd. Gut in Form sind die Stürmer Mike Hoffman, der eine Punkteserie von fünf Spielen (vier Tore, drei Assists) vorweisen kann, und Jonathan Huberdeau, der neun Punkte in sieben Partien (drei Tore, sechs Assists) sammelte. Bei den Maple Leafs hat William Nylander einen Lauf und punktete in vier Spielen in Folge (zwei Tore, drei Assists). In den nächsten Wochen ausfallen wird Verteidiger Jake Muzzin (Handbruch). Eine bittere Nachricht, zumal Toronto die drittschlechteste Defensive in der NHL stellt (213 Gegentore).
Heimstarke Bruins gegen formstarke Stars-Reihe
NHL-Spitzenreiter Boston Bruins (39-13-12) bittet die Dallas Stars (37-20-6) in den TD Garden (Fr. 1.30 Uhr MEZ; NHL.tv). Dort ist Boston das heimstärkste Team der Liga (21-3-9), auch wenn die Siegesserie auf heimischem Eis zuletzt riss (2:5 gegen Calgary). Besonders viel Gefahr strahlt Bruins-Stürmer Brad Marchand derzeit aus, er hat eine Punkteserie von sieben Spielen (zwei Tore, acht Assists). Nach zwei Niederlagen in Folge und 5:14 Toren will Boston zurück in die Erfolgsspur. Mit Dallas aber wartet ein schwerer Gegner auf die Bruins. Die Stars belegen Rang drei in der Central Division und haben nur einmal in den letzten neun Partien nicht gepunktet (7-1-1). Heiß ist die Reihe um Roope Hintz, Denis Gurianov und Jason Dickinson, die es im letzten Spiel (4:1 in Carolina) auf kumulierte sieben Scorerpunkte brachte. Für die Texaner ist es die zweite Etappe auf einem Drei-Spiele-Roadtrip.