Calgary: Ist Rieders Knoten geplatzt?
Die Calgary Flames (5-5-1) treffen im Scotiabank Saddledome (Fr. 3 Uhr MESZ, NHL.tv) auf die Florida Panthers (4-2-3). Bei den Flames konnte der deutsche Flügelstürmer Tobias Rieder am Dienstag seinen Tor-Bann brechen und erstmals seit dem 5. April 2018 wieder in der regulären Saison treffen. Sein Tor zum 3:5 gegen Washington kurz vor dem Ende war jedoch nur Makulatur. Ist der Knoten damit trotzdem gelöst? Für die Gäste aus dem "Sunshine State" startet ein Vier-Spiele-Roadtrip. In Calgary wird Verteidiger Aron Ekblad im jungen Alter von 23 Jahren bereits sein 400. NHL-Spiel bestreiten. Die Panthers haben zuletzt zweimal in Folge gewonnen und hoffen diesen Trend in der Fremde fortzusetzen.
Hilft ein Trade Chicago zurück in die Spur?
Zur Revanche für die NHL Global Series 2019 empfangen die Chicago Blackhawks (2-3-2) im United Center (Fr. 2.30 Uhr MESZ; NHL.tv) die Philadelphia Flyers (3-3-1). Beide Mannschaften hatten am 4. Oktober in Prag ihre Saison eröffnet, als die Flyers mit 4:3 siegreich blieben. Blackhawks-Verteidiger Connor Murphy wird verletzt ausfallen (Unterkörper), doch Chicago hat via Trade mit Ian McCoshen einen neuen Abwehrmann im Austausch für Stürmer Alekso Saarela von Florida akquiriert. Es gilt für die Blackhawks die ausgeglichene Heimbilanz (2-2-2) ins Positive zu rücken, ehe sie eine Auswärtstour starten. Die Flyers haben ihre Niederlagen-Serie (vier Spiele) mit einem 6:2 gegen die Vegas Golden Knights eindrucksvoll beendet und ein Zeichen gesetzt. Im Fokus steht Angreifer Sean Couturier, der seine Punkteserie damit auf vier Spiele verlängerte (ein Tor, drei Assists). Philadelphia ist außerdem das beste Faceoff-Team der NHL (56,7 Prozent gewonnene Anspiele).
St. Louis will gegen L.A. nachlegen
Im Enterprise Center (Fr. 2 Uhr MESZ; NHL.tv) bitten die St. Louis Blues (4-2-3) die Los Angeles Kings (4-5-0) zum Tanz. Die Blues machten zuletzt mit einem 3:1-Sieg gegen die Colorado Avalanche auf sich aufmerksam, weil sie der letzten nach regulärer Spielzeit ungeschlagenen Mannschaft eine Niederlage beibrachten. Nun will St. Louis auf eigenem Eis nachlegen. Die Kings sehnen sich nach mehr Effektivität: Zwar gibt L.A. unter allen NHL-Teams die meisten Schüsse pro Spiel ab (38,0), doch gelangen bislang "nur" 3,0 Tore pro Partie (Rang 13). Ob der deutsche Co-Trainer Marco Sturm, früher selbst Stürmer, hier helfen kann? Los Angeles feierte jüngst zwei Siege hintereinander, was alle, die es mit den Kings halten, auf eine Besserung hoffen lässt.