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15.10. Spiel-Vorschau: Schweizer bereit zum Duell

Nashville Predators empfangen Minnesota Wild, Vanek will Ladehemmung überwinden

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Autor

Zum Schweizer Duell kommt es heute Abend in der Bridgestone Arena, wo die Nashville Predators die Minnesota Wild empfangen. Das Kräfteverhältnis ist dabei jedoch ungleichmäßig verteilt. Die Gastgeber bieten mit Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala gleich drei Eidgenossen auf, die Gästen mit Nino Niederreiter lediglich einen.

Darüber hinaus stehen drei weitere Begegnungen auf dem Spielplan. Die Detroit Red Wings mit dem Österreicher Thomas Vanek müssen bei den Montreal Canadiens antreten. Die offensivstarken Toronto Maple Leafs erwarten die Los Angeles Kings und die Ottawa Senators bekommen es zu Hause mit den Dallas Stars zu tun.

 

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Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Bleibt Nashville für die Wild ein gutes Pflaster?

Die Bridgestone Arena ist für die Minnesota Wild an sich ein gutes Pflaster. In zehn der zurückliegenden 15 Begegnungen holten sie dort mindestens einen Punkt. Im ersten von zwei Vergleichen während der Saison 2017/18 setzte es am 30. Dezember allerdings eine klare 0:3-Niederlage. Drei Monate später, am 27. März, verlor Minnesota dagegen nur knapp mit 1:2 nach Penaltyschießen. Trotz der beiden Niederlagen fiel die Gesamtbilanz gegen die Predators positiv aus. Die drei Heimspiele der abgelaufenen Hauptrunde entschieden die Wild für sich. Obwohl nur mäßig gestartet, rechnen sich die Gäste deshalb durchaus Chancen auf eine erfolgreiche Dienstreise nach Nashville aus. Bester Scorer der vier an diesem Match beteiligten Schweizer ist bis dato Roman Josi mit zwei Punkten in der aktuellen Spielzeit. Nino Niederreiter bringt es auf einen Zähler, Kevin Fiala und Yannick Weber warten noch auf ein Tor oder einen Assist.

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Schafft es Thomas Vanek erstmals aufs Scoreboard?

Keinen guten Saisonstart hatten die Detroit Red Wings. Am Ende zogen sie in allen fünf Begegnungen den Kürzeren, dreimal in der regulären Spielzeit sowie je einmal nach Verlängerung und Penaltyschießen. Daran konnte auch Heimkehrer Thomas Vanek nichts ändern. Der 34-jährige Flügelstürmer leidet seit Beginn der Spielzeit unter einer Ladehemmung. Bei allen fünf Einsätzen ging er leer aus. Das ist ihm in seiner NHL-Laufbahn zuvor noch nie passiert. Sein alter Negativrekord datierte aus der Saison 2010/11, in der er die ersten vier Partien ohne Scorerpunkt geblieben war. Seinen Bestwert mit neun Zählern aus den ersten fünf Spielen stellte er 2008/09 auf. Im Match bei den Canadiens will Vanek die schwarze Serie beenden und erstmals in dieser Saison aufs Scoreboard.

 

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Setzt Torontos Stürmer Auston Matthews seinen Lauf fort?

In ganz anderen Sphären bewegt sich derweil Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs. Nach sechs Spielen führt er die Scorerwertung der NHL mit 14 Punkten (zehn Tore, vier Vorlagen) an. Gegen die Kings strebt er das siebte Match hintereinander mit mehr als einem Zähler an. Damit wäre er der fünfte Spieler in der Geschichte der Liga, dem dieses Kunststück zum Beginn einer Saison gelingt. Vor ihm schafften das lediglich Mario Lemieux (12 Spiele/1992/93), Kevin Stevens (8/1992/93), Wayne Gretzky (7/1983/84) und Mike Bossy (7/1984/85).

Video: TOR@WSH: Matthews erzielt sein 10. Saisontor

Stellt Klingberg eine 20 Jahre alte Bestmarke der Stars ein?

Auf der Jagd nach einem Franchise-Rekord für Defensivspieler befindet sich John Klingberg von den Dallas Stars. Mit einem Zähler in der Partie bei den Ottawa Senators würde er zunächst die vereinsinterne Bestmarke von Darryl Sydor einzustellen. Der Verteidiger hatte Anfang 1998/99 fünfmal in Folge gepunktet. In der abgelaufenen Saison stand Klingberg ebenfalls kurz davor, Sydors Wert zu egalisieren. In der fünften Partie gelang ihm jedoch nichts Zählbares. Das soll diesmal nach Klingbergs Vorstellungen anders laufen.

Macht Plekanec von den Canadiens die 1000 Spiele voll?

Vor einem bemerkenswerten Meilenstein steht Tomas Plekanec von den Montreal Canadiens. Er bestreitet vor heimischem Publikum gegen die Red Wings voraussichtlich sein 1000. Spiel in der NHL. Der fast 36 Jahre alte Center hatte am 13. Oktober beim 4:3 n. P. gegen die Pittsburgh Penguins sein Saisondebüt gefeiert und könnte nun nach Duncan Keith von den Chicago Blackhawks der zweite Spieler in der laufenden Serie werden, der die magische Zahl von 1000 NHL-Einsätzen erreicht.

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