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12.11. Spiel-Vorschau: Chicago hofft auf Wende

Blackhawks sind bei den Hurricanes zu Gast, Predators wollen Auswärtsserie ausbauen

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Autor

Nach sieben sieglosen Partien am Stück sehnen die Chicago Blackhawks die Wende zum Besseren herbei. Beim Gastspiel bei den Carolina Hurricanes hoffen sie, dass die emotionale Rückkehr von Torhüter Cam Ward an seine alte Wirkungsstätte zusätzliche Kräfte im gesamten Team freisetzt. Die Nashville Predators wollen derweil bei den Anaheim Ducks ihre ununterbrochene Siegesserie in fremden Arenen seit Saisonbeginn auf neun Spiele ausdehnen. Neben diesen beiden Begegnungen stehen zwei weitere Duelle am heutigen Montag auf dem Spielplan. Die New York Rangers empfangen die Vancouver Canucks und die Dallas Stars haben die Columbus Blue Jackets zu Gast.

 

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Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Zeigt der Trainerwechsel bei den Blackhawks erstmals Wirkung?

Der Trainerwechsel in der vergangenen Woche hat bei den Chicago Blackhawks noch nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt. Die ersten beiden Spiele unter der Leitung des neuen Coaches Jeremy Colliton gingen verloren. Damit warten die Blackhawks seit mittlerweile sieben Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Die nächste Gelegenheit, die schwarze Serie zu beenden, bietet sich dem Team von Dominik Kahun heute bei den Carolina Hurricanes. Für Chicagos Torhüter Cam Ward steht das Duell in der PNC Arena unter ganz besonderen Vorzeichen. Er kehrt erstmals seit seinem Wechsel von den Hurricanes zu den Blackhawks an seine alte Wirkungsstätte zurück. Als Rookie hatte Ward mit der Mannschaft aus Raleigh 2006 den Stanley Cup gewonnen.

Feiern die Predators ihren neuen Auswärtssieg hintereinander?

Die Nashville Predators mit ihrem Schweizer Trio Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber befinden sich auf einem guten Weg, einen neuen NHL-Rekord aufzustellen. Seit Saisonbeginn haben sie alle acht Auswärtsspiele gewonnen. Besser waren in der Vergangenheit nur die Buffalo Sabres (10 Siege, 2006/07) und die New Jersey Devils (9, 2009/10). Drei Begegnungen in fremden Gefilden stehen für die Predators in dieser Woche noch auf dem Spielplan. Die erste davon im Honda Center gegen die Anaheim Ducks. Mit einem Erfolg gegen die in dieser Saison zu Hause keineswegs übermächtigen Kalifornier würden die Predators auf ihrer Rekordjagd mit den Devils gleichziehen. Die Ducks verloren das jüngste Heimspiel mit 1:5 gegen die Minnesota Wild, während Nashville die Siegesserie mit einem spektakulären 5:4 n. V. bei den Dallas Stars am Laufen hielt.

Video: NSH@DAL: Josi gleicht Spiel spät im Powerplay aus

Bauen die Canucks die Tabellenführung in der Pacific Division aus?

Die Vancouver Canucks zählen zu den Überraschungsmannschaften in der laufenden Spielzeit. Mit 22 Punkten aus 18 Partien führen sie die Tabelle der Pacific Division an. Nach dem Rücktritt der Sedin-Zwillinge Henrik und Daniel hatten wohl nur die kühnsten Optimisten damit gerechnet, dass die Mannschaft in der Spitzengruppe der Western Conference mitmischen würde. Die Canucks ließen sich selbst durch ihr Verletzungspech nicht aus der Bahn werfen. Seit geraumer Zeit fehlen wichtige Stützen wie Sven Bärtschi, Alexander Edler, Brock Boeser oder Brandon Sutter. Mit einem Sieg im Madison Square Garden gegen die New York Rangers wollen die Canucks ihren Vorsprung in der Division gegenüber den Calgary Flames und den San Jose Sharks auf drei Punkte ausbauen.

Erhält Kukan bei den Blue Jackets eine weitere Einsatzchance?

Auf eine erneute Einsatzchance bei den Columbus Blue Jackets hofft der Schweizer Verteidiger Dean Kukan. Sechs Einsätze betritt er in dieser Saison für das Team aus Ohio. Zuletzt stand er am 6. November im Heimspiel gegen die Dallas Stars auf dem Eis. Just diesem Kontrahenten stehen die Blue Jackets erneut gegenüber, diesmal allerdings auswärts im American Airlines Center. Acht Punkte aus sechs Begegnungen im November reichten Columbus für den ersten Platz in der hart umkämpften Metropolitan Division.

Welche Meilensteine sind bei den Montagsspielen möglich?

Pierre-Luc Dubios von den Blue Jackets steht vor seinem 100. NHL-Spiel. Mit einem Treffer gegen die Predators würde Ducks-Angreifer Rickard Rakell auf 100 Tore in seiner NHL-Laufbahn kommen. Sein Landsmann und Mitspieler Jakob Silfverberg könnte diese Marke mit einem Doppelpack schaffen. Verteidiger P.K. Subban von der Predators fehlen noch zwei Vorlagen, um 300 Assists zu erreichen. Sein Teamkollege Mattias Ekholm benötigt noch zwei erfolgreiche Zuspiele für 100 Vorlagen in seiner Bilanz. Wenn Stars-Center Jason Spezza gegen Columbus einen Zähler verbucht, hat er 900 Scorerpunkte auf seinem Konto, bei Linksaußen Anthony Duclair von den Blue Jackets wären es im gleichen Fall 100 Punkte.

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