"Er kann einem Spiel mit einem Check seinen Stempel aufsetzen und die Richtung vorgeben. Gestern Abend war es ein Check gegen Phil [Kessel]. Danach waren sie alle hinter ihm her", beschrieb Ryan wie wertvoll Phaneuf für ihr System ist.
Zack Smith, Torschütze des 4-0 Führungstreffers am Mittwochabend bestätigte, dass die Art, wie sie ihr Spiel aufziehen, für den Gegner entmutigend sein kann: "Ob sie frustriert waren oder nicht, kann ich nicht sagen, aber wir sind eine Mannschaft gegen die schwer zu spielen ist. Wir brauchen nicht viele Torchancen und minimieren die des Gegners. Das kann für diesen dann schon frustrierend sein. Ich bin mir aber auch sicher, dass es nichts ist, was die Penguins nicht kennen. Sie werden sich daran anpassen und bereit sein."
Smith hegte auch keinen Zweifel daran, dass es den Penguins weder an Frische fehle, noch dass sie physisch abgebaut hätten: "Gestern war nur ein Spiel. Die Partie zuvor haben sie klasse gespielt und auch gewonnen [1-0]. Sie sind eine gute Mannschaft und haben viele Jungs, die im Kader Lücken füllen können. Allerdings sind wir auch bereit. Wir haben Achtung vor diesem Team. Sie sind der Stanley Cup Champion. Sobald wir anfangen würden sie zu unterschätzen oder glauben würden, dass sie physisch nicht mehr 100 Prozent fit sind, dann würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden."
Trotz aller Euphorie angesichts der Führung in der Serie, bleiben die Senators auf dem Boden, zeigen aber auch das notwendige Selbstbewusstsein, um die Sensation in Form eines Stanley Cup Finaleinzugs perfekt zu machen. "Wir wollen Sechs", skandierten die Fans im weiten Rund und meinten damit sechs Siege bis zum Titelgewinn. Umsetzen müssen den Wunsch ihre Helden auf dem Eis und die wissen ganz genau, dass ein solch hehres Ziel kein Selbstläufer ist.