Die Reisen nach Las Vegas (0:6 gegen die Golden Knights), Buffalo (2:3 n.V. gegen die Sabres), Toronto (3:5 gegen die Maple Leafs), Ottawa (2:6 gegen die Senators) und Montreal (3:1 gegen die Canadiens) offenbarten Schwächen in allen Mannschaftsteilen. NHL.com/de begab sich in die Analyse...
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Wackelige Defensive
San Joses niederschmetternde Roadtrip-Bilanz: vier Niederlagen aus fünf Spielen, bei einem Torverhältnis von 10:21. Im Durchschnitt bedeutet das 4,2 Gegentore pro Spiel - ein viel zu hoher Wert, um Punkte mitnehmen zu können. Hinzu kam ein bedenkliches Penalty Killing mit nur 66,7 Prozent Erfolgsquote. Die Anfälligkeit in der Defensive ist gleichwohl sehr überraschend, immerhin stellen die Sharks eine der namhaftesten Verteidiger-Corps in der NHL.
Doch genau diese Abwehrspieler schwächelten während des Roadtrips gewaltig: Brent Burns zeigte sich als einziger Verteidiger produktiv und verbuchte immerhin fünf Scorerpunkte (ein Tor, vier Assists). Doch selbst er konnte die Gegentorflut nicht stoppen (Plus-Minus-Bilanz von -5). Auch der Blockbuster-Transfer im Sommer, Erik Karlsson, blieb blass (ein Assist, -5). Das im Vorjahr noch so stabile Pärchen um Marc-Eduard Vlasic (kein Scorerpunkt, -7) und Justin Braun (ein Tor, -5) kam auf eine desaströse Minus-12-Bilanz. Joakim Ryan (ein Assist, 0), Brenden Dillon (ein Assist, 0) und NHL-Debütant Radim Simek (keine Punkte, +1) hatten zumindest keinen negativen Plus-Minus-Wert.
Vor allem in diesem Mannschaftsteil muss sich San Jose straffen. Sharks-Trainer Peter DeBoer scheint noch immer keine Reihen-Chemie gefunden zu haben. Er probierte Erik Karlsson bereits neben Burns, Vlasic, Braun und Dillon aus. Der Offensivverteidiger erzielte in der gesamten Saison 2018/19 aber erst zwei Tore. Eine weitere Möglichkeit wäre ein schwedisches Tandem mit Ryan. Unabhängig davon scheint der Neuzugang von den Ottawa Senators aber einfach noch ein paar Wochen Eingewöhnungszeit im Team Teal zu brauchen.