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Grabner und Vanek gelingt Historisches

Die beiden Österreicher erzielen jeweils das Saisonpremierentor ihrer Klubs

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Hätten sich Thomas Vanek und Michael Grabner nach ihren Partien auf ein gemeinsames Bier oder alternativ ein alkoholfreies Sportgetränk treffen können, wäre es bestimmt eine launige Unterhaltung geworden. Die beiden Österreicher gehörten nämlich zu den gefeierten Torschützen des zweiten Spieltages.

Zu 100 Prozent gefreut haben dürfte sich jedoch nur Grabner. Er verließ mit den New York Rangers nach dem Derby gegen die Islanders den Madison Square Garden als Sieger, während Vanek trotz seines Doppelpacks zum zwischenzeitlichen 2-0 bei den Tampa Bay Lightning mit seinen Farben am Ende noch mit 4-6 den Kürzeren zog.

In der Partie gegen die Islanders markierte Grabner per Abstauber aus Nahdistanz das 1-0 für die Rangers. Weil es der erste Saisontreffer der Franchise war, bekommt die Aktion sogar noch eine gewisse historische Note. Der gebürtige Villacher spielte von 2010 bis 2015 übrigens selbst beim Lokalrivalen Islanders. Als Unrestricted Free Agent unterschrieb er im Juli dieses Jahres bei den Rangers. Vorige Saison war er bei den Toronto Maple Leafs aktiv, für die er in 80 Spielen 18 Punkte erzielte (9 Tore, 9 Vorlagen).

Video: NYI@NYR: Grabner trifft per Rebound gegen Halak

Weniger glücklich über Grabners gelungene Premiere beim 5-3 waren die beiden Deutschen in Reihen der Islanders, Dennis Seidenberg und Thomas Greiss. Seidenberg bot bei seinem ersten Pflichtspiel als Verteidiger für die Islanders eine solide Leistung. Er stand 17:50 Minuten auf dem Eis, schoss einmal aufs Tor und verbuchte in der Plus/Minus-Statistik einen Wert von +1. Goalie Greiss musste sich trotz starker Leistungen in der abgelaufenen Saison wieder hinter Jaroslav Halak einreihen und auf der Bank Platz nehmen.

"Das erste Drittel war gut, danach haben wir leider zu viele Fehler gemacht und zu viele Strafzeiten kassiert", sagte Thomas Vanek nach der Niederlage der Red Wings gegen Tampa Bay zu NHL.com. "Die Lightning sind meiner Meinung nach das beste Team im Osten. Vor allem wenn man ihnen die Chance zum Überzahlspiel gibt, ist gegen sie nur schwer standzuhalten." Trotz der Niederlage war Vanek mit seiner persönlichen Darbietung zufrieden. Grund dafür sind in erster Linie die beiden Tore. Beim 1-0 stocherte er den Puck unter den Schonern von Schlussmann Ben Bishop hindurch ins Netz. Dem Schlenzer zum 2-0 war ein Missverständnis in der Lightning-Defensive vorausgegangen.

Video: DET@TBL: Vanek bringt die Red Wings im PP in Front

Eine vergleichsweise geringe Einsatzzeit von 7:45 Minuten verzeichnete Tom Kuhnhackl beim 3-2 der Pittsburgh Penguins nach Penaltyschießen gegen die Washington Capitals. Zudem kassierte der Penguins-Stürmer eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Plus/Minus-Statistik wies am Ende -1 für ihn aus. Nicht eingesetzt auf Seiten der Capitals wurde der deutsche Torhüter Philipp Grubauer, der zuletzt ebenso wie Kühnhackl in der deutschen Nationalmannschaft gute Leistungen gezeigt hatte.

Eher unauffällig agierten am 2. Spieltag die Schweizer Angreifer Nino Niederreiter (Minnesota Wild) und Denis Malgin (Florida Panthers). Niederreiter verlor mit den Wild 2-3 bei den St. Louis Blues, Malgin gewann mit den Panthers 2-1 nach Verlängerung gegen die New Jersey Devils.

Unbefriedigend verlief der Auftakt für die als Geheimfavorit gehandelten Anaheim Ducks, bei denen der deutsche Verteidiger Korbinian Holzer seine Brötchen verdient. Sie unterlagen den Dallas Stars mit 2-4. Holzer gehörte beim Saisonauftakt nicht zum Kader. Das gleiche Schicksal ereilte den Schweizer Sven Andrighetto von den Montreal Canadiens beim 4-1 seines Klubs in Buffalo.

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