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Da die reguläre NHL-Saison 2019/20 seit dem 12. März wegen der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, zieht NHL.com eine Bilanz der 31 Mannschaften in der Liga.
Heute die Award-Kandidaten der Pittsburgh Penguins zur Pause:

Die Penguins sind auf einem guten Weg, um zum 14. Mal in Folge die Stanley Cup Playoffs zu erreichen. Trotz des Fehlens einer Reihe verletzter Schlüsselspieler, darunter die Stürmer Jake Guentzel (30 Spiele), Sidney Crosby (28 Spiele) und Evgeni Malkin (14), ließen sie sich nicht vom Erfolgskurs abbringen.
Nachfolgend die Top-Spieler der Pittsburgh Penguins aus verschiedenen Award-Kategorien:
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MVP
Schlussmann Tristan Jarry sprang zu einer Zeit ein, als der zweifache Stanley Cup Champion Matt Murray strauchelte und sich die Verletzungen häuften. Jarry kommt in dieser Saison auf 33 Einsätze (31 Starts) und eine Bilanz von 20-12-1 bei 2,43 Gegentoren pro Spiel, 92,1 Prozent Fangquote und drei Shutouts. Vom 16. November bis 18. Februar stand er in 24 von 39 Spielen im Tor und verzeichnete eine Bilanz von 19-5-1 sowie 2,11 Gegentore pro Spiel, 93,1 Prozent Fangquote und drei Shutouts. Zwischen 29. November und 10. Dezember sorgte er mit 177:15 Minuten am Stück ohne Gegentor für einen Penguins-Rekord.

STL@PIT: Jarry stoppt alle 28 Schüsse der Blues

Rookie
John Marino liegt mit 26 Punkten (sechs Tore, 20 Assists) aus 56 Spielen hinter Quinn Hughes von den Vancouver Canucks (53 Punkte), Cale Makar von den Colorado Avalanche (50) und Adam Fox von den New York Rangers (43) auf Rang vier aller Rookie-Verteidiger. Hughes, Makar und Fox gelten alle als Kandidaten für die Calder Trophy. Marino steht außerdem in der Plus-Minus-Wertung mit + 17 auf dem zweiten Platz und mit 20:15 Eiszeit pro Spiel auf Rang vier aller Rookies.
Verteidiger
Kris Letang kommt in 61 Spielen auf 44 Punkte (15 Tore, 29 Assists) und darüber hinaus in der sechsten Saison in Folge im Schnitt auf mehr als 25 Minuten Eiszeit pro Spiel (25:44). Diese Saison war er noch mehr gefragt, weil zwei andere Verteidiger aus den ersten beiden Abwehr-Paaren, Brian Dumoulin (41 Spiele) und Justin Schultz (23), lange Zeit verletzungsbedingt ausfielen.

PHI@PIT: Letang erzielt ein Powerplay-Tor

Defensivstärkster Stürmer
Brandon Tanev ist ein enormer Störfaktor für den Gegner beim Penalty Killing der Penguins. Mit einer durchschnittlichen Eiszeit von 2:12 Minuten trug er maßgeblich dazu bei, dass die Penguins die achtbeste Unterzahl-Erfolgsquote der Liga (82,1 Prozent) vorzuweisen haben. Zudem erzielte er zwei Shorthander. Tanev steht regelmäßig bei Bullys in der neutralen oder defensiven Zone auf dem Eis (64,7 Prozent seiner Wechsel) und macht daraus eine starke offensive Ausbeute, indem er 50,1 Prozent seiner Schüsse aufs Tor bringt. Tanev holte außerdem 18 Strafen heraus und liegt damit mit Stürmer Jared McCann auf dem dritten Platz des Teams, obwohl er nach durchschnittlicher Eiszeit (14.46) lediglich auf Position 18 rangiert. In der laufenden Hauptrunde sammelte er 25 Punkte (elf Tore, 14 Assists).

PIT@MTL: Tanev versenkt Rebound zum OT-Sieg

Comeback-Spieler
Malkin war mit seinem Abschneiden in der vergangenen Saison, in der er in 68 Spielen 72 Punkte (21 Tore, 51 Assists) erzielte, überhaupt nicht zufrieden. Die meisten Spieler in der NHL würden sich über diese Zahlen freuen, Malkin hatte in der Saison 2017/18 jedoch 98 Punkte (42 Tore, 56 Assists) in 78 Spielen verbucht und gehofft, daran anknüpfen zu können. Er wollte 2019/20 wieder auf dem Niveau eines Kandidaten für die Hart Trophy agieren. Malkin verletzte sich allerdings gleich im zweiten Match und verpasste die nächsten elf Partien. Seitdem gelangen ihm aber 73 Punkte (24 Tore, 49 Assists) in 53 Begegnungen. Mit 1,35 Punkten pro Spiel weist er gemeinsam mit Avalanche-Center Nathan MacKinnon den fünftbesten Wert der Liga (mindestens 30 Einsätze) auf.