Nashville Predators
Bilanz:35-26-8, 78 Punkte
Playoff-Position: gleichauf mit den Vancouver Canucks auf dem zweiten Wildcard-Platz für die Stanley Cup Playoffs in der Western Conference
Die Nashville Predators spielten nicht die Saison, die man erwartet hatte. Die Predators galten vor Beginn als Mitfavorit auf den Stanley Cup, dümpelten aber lange nur am Rand der Playoff-Plätze herum, bis sie zuletzt durch eine starke Phase eine Wildcard eroberten und in der Central Division bis auf vier Punkte an die drittplatzierten Dallas Stars herankamen.
Am 6. Januar feuerten die Predators ihren Coach Peter Laviolette, der Nashville sechs Jahre lang trainiert hatte und den Predators 2017 zum ersten Mal in ihrer Geschichte zum Einzug ins Stanley Cup Finale verhalf. Zum Zeitpunkt seiner Entlassung hatte Nashville eine Bilanz von 19-5-7 und lag auf dem fünften Platz der Central Division. Laviolette wurde durch John Hynes ersetzt, der wiederum am 3. Dezember von den New Jersey Devils vor die Tür gesetzt worden war. Unter Hynes kamen die Predators auf eine Bilanz von 16-11-1.
Die Predators hatten zwei Schlüsselspieler in ihren Reihen, die entscheidend zur Aufholjagd beitrugen: Kapitän Roman Josi und Torwart Juuse Saros.
Josi erwies sich als Kandidat für die Norris Trophy für den besten Verteidiger der NHL. Der 29-Jährige erreichte persönliche Bestwerte an Toren (16), Assists (49) und Punkten (65). Er erzielte gemeinsam mit Alex Pietrangelo von den St. Louis Blues die zweitmeisten Tore aller Verteidiger (Zach Werenski, Columbus Blue Jackets, 20) und hat die zweitmeisten Assists und Punkte nach John Carlson vorzuweisen, der 75 Punkte (15 Tore, 60 Assists) für die Washington Capitals verbuchte. Josi hat außerdem die meisten Torschüsse aller Verteidiger in der NHL abgegeben (260).