"Wir müssen die Pucks besser behaupten, aus unserer Zone herauskommen und gute Entscheidungen in der neutralen Zone treffen", führte Sullivan weiter aus. "Wenn wir den Puck reinspielen, dann müssen wir eine bessere Arbeit verrichten, wo wir ihn hin spielen und wir müssen zusammenarbeiten, dass der Puck auch dort bleibt."
Daraus resultiert auch, dass die Produktion in der Tiefe ihres Kaders bei den Penguins nicht so ist, wie im letzten Jahr. Nick Bonino hat seit fünf Spielen nicht getroffen, Chris Kunitz und Bryan Rust seit sechs, Tom Kuhnhackl seit sieben und Conor Sheary seit zehn.
"Wir haben nicht vieles umgesetzt, von dem, was wir uns vorgenommen haben", sagte Verteidiger Ron Hainsey, der sich vor dem 2-0 entscheidend an der Bande checken ließ und den Puck verlor. "Spielten nur in einer Hälfte der Arena, nämlich unsere, für die meiste Zeit der ersten 40 Minuten. Dann haben wir aufgemacht und wurden ausgekontert. Wenn du fünf Torschüsse bis wenige Minuten vor Ende des zweiten Drittels hast, dann hast du nicht viel auf die Reihe gebracht."
Weiterhin fällt auf, dass die Anzahl der geblockten Schüsse durch die Penguins zuletzt zurückging. Waren es in Spiel 4 noch 24, sanken sie in Spiel 5 auf 20 und in Spiel 6 auf 13. Es bleibt Sullivans Geheimnis, warum er selbst zum jetzigen Zeitpunkt und nach dem Ausfall von Verteidiger Trevor Daley für Spiel 6, nicht auf die Dienste des erfahrenen Schweizers Mark Streit zurückgriff und stattdessen Chad Ruhwedel zu seinem ersten Playoff-Einsatz verhalf.
Es läuft nicht rund bei Pittsburgh, wie es noch vor ein paar Tagen ausgesehen hatte. Natürlich können sie Spiel 7 gewinnen, wie sie zuvor schon Spiele gewonnen haben: Mit einem überragenden Fleury und mehr geblockten Schüssen, sowie besserer Chancenverwertung. Doch deutet derzeit wenig darauf hin.