37 Minuten lang ließen die Predators keinen einzigen Schuss auf ihr Tor zu, darunter das gesamte zweite Drittel. Seitdem in der NHL Schussstatistiken geführt werden (1957-58) gelang ein solches Kunststück noch niemandem.
"Also wenn man sich mein Team ansieht, ich denke, die Jungs spielten während der gesamten Playoffs sehr konstant und ziemlich gut. Ich denke, das war gestern nicht anders", erklärte Laviolette. "Ich sagte es bereits, wir hassen das Ergebnis aber nicht zwingend die Art und Weise, wie wir spielten.
"Wir müssen einen Sieg holen und wollen morgen wieder in Fahrt kommen."
Ganz besonders Fahrt aufnehmen muss Goalie Pekka Rinne. In den ersten drei Runden der Stanley Cup Playoffs noch zum absoluten Sieggaranten gekürt, musste er am Montag einen herben Rückschlag hinnehmen.
Mit drei Gegentoren bei lediglich zehn Schüssen, lieferte der finnische Torsteher alles andere als eine glänzende Vorstellung ab.
Für Laviolette besteht jedoch kein Zweifel, dass der 34-jährige, erfahrene Keeper seine bösen Geister abschütteln kann.
"Ich denke, Pekka ist ein Wettkämpfer", sagte er. "Er ist startklar. Er war beim letzten Spiel startklar. Er wird auch beim nächsten Spiel startklar sein."
Auch seine Teamkollegen möchten Rinne nicht die Schuld für die Niederlage im ersten Spiel der best-of-7 Serie ankreiden.
"Ich denke, um ehrlich zu sein, bei den Toren kann man nicht viel machen", nahm Predators Stürmer Filip Forsberg seinen Torhüter in Schutz. "Die Pucks sind einfach blöd gesprungen und solche Sachen. Ich denke, natürlich, wenn man auf die Statistiken schaut, dann sieht das für ein Spiel sicherlich nicht besonders gut aus.
"Aber wenn man sich die Playoffs ansieht..., er ist sicherlich der beste Spieler der Playoffs.
"Wenn ich zurücksehe, bis zu dem Tag, als ich hierhergekommen bin; er ist sicherlich der beste Spieler in so ziemlich allen Spielen, die wir seitdem gemacht haben. Wir haben so ziemlich den größten Glauben an Pekks, den man überhaupt haben kann. Ich freue mich darauf, ihn im nächsten Spiel spielen zu sehen."
Rinne hielt den Predators in den ersten drei Playoffrunden mustergültig den Rücken frei. In Nashville ist man sich sicher, dass dies auch in den restlichen Spielen des Finales wieder so sein wird.
Auch dass die Predators nun zum ersten Mal in den Stanley Cup Playoffs 2017 einem Rückstand in der Serie hinterherlaufen, soll sich nach Meinung des Teams schon bald ändern.
Verteidiger P.K. Subban ist sich sicher, dass das Defensivspiel der Predators hierfür der Schlüssel ist. Im ersten Spiel machten sie gegen den amtierenden Stanley Cup Champion die neutrale Zone dicht und blieben vorne dennoch gefährlich.