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Pittsburgh kann auf eigene Stärke vertrauen

Die Penguins müssen nur die Niederlage in Spiel 6 gegen Senators abhaken und Spiel 7 ähnlich dominieren

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Ein Vorwurf konnte den Pittsburgh Penguins zu ihrem Auftritt in Spiel 6 des Eastern Conference Finale bei den Ottawa Senators nicht gemacht werden. Wenn dann war es einzig ihre Chancenverwertung, die zu der aus ihrer Sicht unnötigen 2-1 Niederlage im Canadian Tire Centre am Dienstag führte und ihnen ein weiteres entscheidendes Spiel 7 am Donnerstag (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports) beschert, aber dieses Mal zu Hause in der PPG Paints Arena.

"Ich denke wir haben ein gutes Spiel absolviert", sagte auch Trainer Mike Sullivan. "Ich denke wir haben die Zeit in der Zone dominiert. Wir hatten viele Chancen. Wir haben nicht getroffen. Der Puck ging nicht rein, aber wenn wir so weiter spielen, dann glaube ich, dass wir das Ergebnis erhalten. Es war vieles da, was mir gefallen hat."

In der Tat gab es schon Spiele der Penguins in diesen Playoffs, die schlechter liefen. Vergessen scheint die Zeit, in der die Mannschaft Probleme hatte, sich in der gegnerischen Zone festzusetzen und die Scheibe auf das Tor zu bringen.

Trotzdem ist es die vierte Stanley Cup Playoff Serie, zurückgehend auf das letztjährige Stanley Cup Finale gegen die San Jose Sharks, in der Pittsburgh im ersten Versuch den Deckel nicht zumachen konnte. Die letzten drei Mal ging es gut, zuletzt mit einem Auswärtssieg in Spiel 7 der zweiten Runde bei den Washington Capitals, nachdem sie Spiel 6 zu Hause klar und deutlich mit 5-2 verloren hatten.

Video: Postgame 6: Streit

"Ich sehe keinen gemeinsamen Nenner außer der Tatsache, dass wir gegen gute Eishockey-Mannschaften spielen", sagte Sullivan darauf angesprochen. "Ich denke es ist einfach schwer zu gewinnen. Wir spielen gegen gute Eishockey-Mannschaften und diese Jungs haben mit dem Rücken an der Wand gespielt."

Nach einem relativ ausgeglichenen ersten Drittel machten die Penguins in den ersten neun Minuten des zweiten Drittels das Spiel und hatten in dieser Zeit ein Torschussverhältnis von 16-3, jedoch sprang dabei nur die 1-0 Führung durch Evgeni Malkin in der 25. Minute heraus.

"Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich fühle, dass ich mehr machen kann", sagte der Torschütze. Malkin, der im Jahr 2009 die Conn Smythe Trophy als der wertvollste Spieler der Playoffs gewann, führt in diesem Jahr die Liga mit 24 Punkten (sieben Tore und 17 Assists) in den Playoffs an.

Der groß entfachte Druck auf Senators Torhüter Craig Anderson, der insgesamt 45 Saves verbuchte, reichte nicht aus, um ein weiteres Tor zu erzielen. Die Quittung dafür erfolgte mit dem 1-1 Ausgleich in der 34. Minute durch Bobby Ryan, der eine doppelte Überzahl nutzen konnte, sowie mit dem 2-1 von Ottawa durch Mike Hoffman, der den Puck in der 42. Minute mit einem gewaltigen Schlagschuss hoch ins lange Eck zimmerte.

Anschließend machten die Senators die Räume gerade in der neutralen Zone geschickt durch ihr 1-3-1 System sehr eng und die Penguins bekamen Probleme ihr Spiel weiter aufzuziehen. Der erneute Ausgleich wollte deswegen nicht mehr gelingen.

Video: PIT@OTT, Sp6: Malkin versenkt den eigenen Rebound

"Wir haben gute Chancen erarbeitet und die musst du einfach verwerten", sagte Penguins Kapitän Sidney Crosby. "Es ist die Zeit des Jahres, wo du sie machen musst, denn die Chancen waren da. Wir haben viele gute Sachen gezeigt, die wir nur in Spiel 7 einbringen müssen und dann geben wir uns selbst eine gute Chance."

Und wenn es etwas zählen würde, dann kann ein Blick in die Geschichte von Ottawa die Penguins Fans beruhigen. Die Kanadier haben noch nie ein siebtes Spiel für sich entscheiden können (0-5).

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