Um in den Playoffs erfolgreich zu sein, muss man die Kunst beherrschen, sich auf das Spielsystem eines neuen Gegners einzustellen. In einer best-of-7 Serie bleibt den Protagonisten, nach einer Niederlage in einem Spiel 1, noch ausreichend Zeit, an den Stellschrauben zu drehen.
In der zweiten Playoffrunde waren sie auf die Capitals getroffen, die häufig Forechecking betrieben und immer den Körperkontakt suchten, die Senators bevorzugen es tiefer zu stehen und die Räume in der neutralen Zone sehr eng zu machen.
"Wir hatten definitiv mehr Zeit am Puck, als in den Spielen gegen Columbus oder Washington, doch wir müssen dann halt auch häufiger den freien Raum finden", gab Cole die Marschroute für das zweite Aufeinandertreffen mit den Senators vor, das am Montagabend in Pittsburgh stattfindet (8 p.m. ET).
"Zu dieser Zeit des Jahres heißt es nach jedem Spiel seine Schlussfolgerungen zu ziehen. Das ist enorm wichtig. In jeder Partie macht man seine Erfahrungen, das ist ein Prozess den man durchzieht, auch heute. Natürlich hat uns das Ergebnis nicht gefallen, doch aus der Erfahrung, die wir in Spiel 1 gemacht haben, müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen, und uns überlegen, wie wir besser werden können", äußerte sich Penguins Cheftrainer Mike Sullivan nach dem Training und fügte hinzu, dass da jeder mitziehen müsse, um am Ende erfolgreich zu sein."
Sullivan war sich sicher, dass seine Mannschaft die Klasse dazu hat: "Wir können jeden Gegner schlagen in jedem Gebäude und unabhängig davon, welches Spielsystem sie bevorzugen."
Die Penguins hatten sich in der ersten Begegnung mit den Senators ganz gut auf die defensivausgerichtete Spielweise ihres Gegners eingestellt, kamen auch immer wieder schnell in deren Verteidigungsdrittel, doch am Ende lautete das Torschussverhältnis eben 35-28 zu Gunsten der Gäste.