"Man weiß doch wie das beim Eishockey ist", erläuterte Erfolgstrainer Babcock weiter. "Wenn wir in den ersten Powerplaysituationen gegen uns gleich ein Gegentor kassieren, dann läuft so ein Spiel bekanntlich schnell auch einmal ganz anders."
Doch die Körpersprache von Andersen war am Mittwoch eindeutig. Sein Spiel voller Selbstvertrauen bewahrte sein Team erfolgreich vor einem frühen Gegentreffer an diesem Abend.
Entsprechend zufrieden war der Goalie selber über die Leistung der Mannschaft zum Ligastart: "Nach den ersten kritischen Minuten haben wir uns dann gefangen. Und das in einem wahrlich schwer zu bespielenden Stadion."
Auch Winnipegs Super-Rookie des Vorjahres, Patrik Laine, wurde vom Gästetorhüter erfolgreich ausgebremst am Premierenabend der Liga. Und das, nachdem er in den letzten beiden Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten insgesamt immerhin noch fünf Treffer erzielen konnte.
Gleich die erste Überzahl für die Gäste nutzte auf der Gegenseite an diesem Abend Kadri (16., pp) zur Gästeführung. Marleaus erster Treffer für die neue Franchise (39.) zum 4:0, bei dem er Torhüter Steve Mason bezwang, war in der Folge ein Highlight der Begegnung.
Nach zuvor 508 Toren für die Kalifornier in fast 20 Jahren öffnete der Stürmer damit ein neues Kapitel seiner Karriere in der besten Eishockeyliga der Welt auf die geradezu ideale Art und Weise.
"Das war genauso, wie man es sich im Vorfeld erträumt im ersten Spiel für ein neues Team", schwärmte Marleau hinterher. "Die Jungs waren wirklich gut drauf, besonders auch unser Torhüter. Und wenn man selber gleich Tore erzielen kann, dann kann man sich eigentlich insgesamt gar nichts Schöneres wünschen." Matthews und Mitch Marner assistiertem dem Veteranen übrigens bei seiner Torpremiere für Toronto.