Am Dienstag (12:10 Uhr MEZ) geht es für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 in der Zwischenrunde gegen Frankreich. Alles andere als ein Weiterkommen wäre eine herbe Enttäuschung, doch wird auch diese Partie kein Selbstläufer.
Dank des direkten Vergleichs mit Dänemark und Lettland schloss das DEB-Team die Gruppe C mit nur drei Punkten und 7:10 Toren als Zweiter ab und sitzt im Turnierbaum auf dem wahrscheinlich leichtesten Ast mit den Gegnern Frankreich in der Zwischenrunde und der Slowakei in einem möglichen Viertelfinale.
Die Franzosen wurden krachend Letzter in einer schweren Gruppe A, in der es gegen die Schweiz (0:4), Tschechien (3:6) und Kanada (2:10) deutliche Niederlagen setzte. So gab es bei 5:20 Toren noch keinen einzigen Punkt.
Doch Vorsicht: Frankreich hat bislang eine bessere Schusseffizienz als Deutschland (FRA: 9,43%; GER: 8,86%), ein besseres Penalty Killing (FRA: 66,7%; GER: 50%) und ein genauso „gutes“ Powerplay (11,11%). Die Deutschen sollten gewarnt sein, denn schon in der Gruppenphase setzte es trotz spielerischer Überlegenheit eine Niederlage gegen eine effektive Mannschaft aus Lettland (3:4). Auch wäre es an der Zeit, die Special Teams auf ein höheres Niveau zu heben, immerhin stehen sich nun die undisziplinierteste (FRA: 51 Strafminuten) und die disziplinierteste (GER: 12 Strafminuten) Mannschaft gegenüber.
Mit Philipp Grubauer dürfte die klare Nummer 1 zwischen die Pfosten zurückkehren und der deutschen Defensive Sicherheit geben. Der Leistungsabfall hinter Abwehrchef Moritz Seider von den Detroit Red Wings in den Abwehrreihen ist doch deutlich zu sehen und machte sich insbesondere gegen in Sachen Positionsspiel, Zweikampfhärte und Präzision im Aufbau bemerkbar.
























