Die Vorrunde bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 ist beendet und Deutschland muss in die Qualifikationsrunde. Nach einem 3:1-Sieg gegen Dänemark folgten Niederlagen gegen Lettland und die USA.
„Wir wollten heute über 60 Minuten ein kompletteres Spiel spielen“, sagte Center Nico Sturm nach dem 1:5 gegen die USA. „In den ersten beiden Spielen gegen Dänemark und Lettland sind wir gut gestartet und haben das Spiel am Anfang dominiert. Dann sind wir von unserem Spiel abgekommen und haben unnötige Strafen genommen.“
Am Ende sprang dennoch Platz zwei in Gruppe C heraus. Das gibt Deutschland eine gute Chance, nicht nur ins Viertelfinale, sondern womöglich sogar noch weiter zu kommen.
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Enttäuschung in der Vorrunde
Die USA war der Gruppenfavorit, doch Deutschland war durchaus einiges zuzutrauen. Von den restlichen drei Teams war die deutsche Mannschaft dank ihrer NHL-Superstars Leon Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider am stärksten einzuschätzen.
Trainer Harold Kreis erlebte mit seiner Mannschaft aber schon im zweiten Spiel den ersten Rückschlag. Lettland hatte die besseren Special Teams und mehr Scheibenglück und gewann die Partie mit 4:3.
Am letzten Spieltag wäre mit einem Sieg gegen die USA trotzdem noch der Gruppensieg möglich gewesen. Im ersten Drittel sah es auch noch so aus, als könnte man dem Favoriten aus Nordamerika Punkte abnehmen. Die Qualität der US-Amerikaner setzte sich aber durch und das Spiel endete mit einem 1:5.
„Insgesamt hat mir das Spiel gegen die USA besser gefallen, es war näher an der Spielweise dran, die wir wollen“, erklärte Sturm. Der Mittelstürmer der Minnesota Wild gehört mit zwei Stanley Cups und 366 NHL-Spielen für die Wild, Colorado Avalanche, San Jose Sharks und Florida Panthers zu den erfahreneren Spielern des Teams. „Wir werden jetzt natürlich analysieren, was wir falsch gemacht haben, aber insgesamt gehen wir mit einem guten Gefühl in die nächste Runde.“























