"Wir müssen einfach zwingender spielen", lautete die Erkenntnis von McDavid. "Wir müssen uns aus dieser Phase herausarbeiten. Momentan scheint es so, als würden wir nach Nackenschlägen zusammensacken und die Dinge würden für uns einfach nicht ihren Weg gehen. Du musst extra hart arbeiten, um aus dieser Sache herauszukommen. Wir müssen einen Weg finden, um wieder einen Sieg zu holen und dann darauf aufzubauen."
Evan Bouchard, der Verteidiger der Oilers, stellte trotz der Ergebnis-Krise eine positive Entwicklung fest: "Ich denke, wir haben in den letzten Spielen bereits einige gute Schritte unternommen. Aber es kommt darauf an, zusätzliche Anstrengung zu unternehmen, sei es in der Abwehr oder in der offensiven Zone. Wenn wir das tun, wird es auch wieder besser für uns laufen."
Die Ausgangssituation ist aufgrund des vorher guten Saisonverlaufs noch immer ordentlich. In 26 Spielen holten die Oilers 32 Punkte und stehen auf dem 3. Platz der Pacific Division. Selbst der Tabellenführer Calgary Flames befindet sich noch in Schlagdistanz, weil die Oilers bei zwei weniger bestrittenen Partien lediglich vier Zähler Rückstand haben. Und doch wird niemand in Edmonton die Situation unterschätzen. Wird die Misere nicht schnellstmöglich beendet, könnten die Saisonziele ernsthaft in Gefahr geraten.
Das nächste Spiel der Oilers findet am Dienstag (9 p.m. ET; NHL.TV; Mi. 3 Uhr MEZ) gegen die Toronto Maple Leafs statt. Tippett möchte die Zeit bis dahin nutzen, um die Fehler im Spiel seiner Mannschaft zu beheben. "In letzter Zeit konnten wir aufgrund des engen Spielplans nicht viel trainieren. Wir müssen einige Dinge in unserem Spiel verbessern", stellte er am Samstag nach dem Spiel klar. "Wir werden weiter voranschreiten. Es gibt Teile des Spiels, die du magst, und Teile, die du verbessern musst, wenn du ein besseres Team sein willst."
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Zudem hat er die Hoffnung, in den kommenden Begegnungen wieder auf mehr Spieler zurückgreifen zu können. "Vielleicht siehst du irgendwann den einen oder anderen der verletzten Jungs wieder, hoffentlich nächste Woche", gab sich Tippett optimistisch. Dies könnte zum Beispiel auf den Verteidiger Duncan Keith zutreffen, der sein letztes Spiel am 23. November bestritt und seitdem schmerzlich vermisst wird.
Eines ist klar: Die Oilers können derzeit jede personelle Unterstützung gebrauchen, um der Durststrecke ein Ende zu setzen. McDavid blickt zielstrebig nach vorne: "Wir brauchen ein gutes Training, um uns mit Toronto auf ein weiteres gutes Team vorzubereiten." Die beiden kanadischen Teams treffen zum ersten Mal in dieser Saison aufeinander. Die Maple Leafs dürften derzeit deutlich mehr Selbstvertrauen haben, gewannen am Samstag mit 5:4 gegen die Chicago Blackhawks und haben in acht der letzten zehn Spiele gepunktet.