"Fiala ging durch eine Phase, in der er sich endlich durchsetzen konnte und in der wir auf ihn zählten", erklärte Nashville Trainer Peter Laviolette. "Er spielte mittlerweile im Powerplay, er spielte in der zweiten Reihe, er spielte 16 oder 17 Minuten pro Abend und das hat er sich verdient. Er hat hart gearbeitet, er liebt den Sport und hat sich in den Spielen und im Training bewiesen."
Colin Wilson wird Fialas Platz übernehmen. Der 27-jährige erzielte in den diesjährigen Playoffs bisher ein Tor, das 1-0 gegen die Blues, in seinem ersten Spiel. Er verpasste die erste Runde verletzungsbedingt. In der regulären Saison kam er auf 12 Tore und 35 Punkte in 70 Spielen, hat aber einen Ruf dafür, in den Playoffs über sich hinaus zu wachsen. In seinen letzten 21 Playoffspielen erzielte er 19 Punkte (11 Tore, acht Assists). Ob er Fiala ersetzen kann, bleibt zu sehen.
Ein Punkt, der für die Predators spricht, ist ihre starke Defensivabteilung, die auch eine Menge Torgefahr ausstrahlt. Die Verteidiger P.K. Subban, Roman Josi, Ryan Ellis und Mattias Ekholm steuerten in den Playoffs bereits 15 Punkte bei, darunter vier Tore. Besonders gefährlich macht die Abwehrspieler, dass sie über zwei Abwehrpaare eine relativ ausgeglichene Gefahr für das Tor des Gegners darstellen. Diese Erfahrung machten am Mittwoch auch Jake Allen und die Abwehr der Blues.
Wollen die Blues sich gegen die Predators durchsetzen, müssen sie sich auf ihre Tugenden aus der ersten Runde besinnen. Zwar kamen die Wild gegen sie zu vielen Torschüssen, doch die Physisch starke Abwehr der Blues stand eng vor dem Tor, räumte Stürmer, die vor ihren Torhüter zogen schnell ab, zwang den Gegner zu Fernschüssen aus schlechtem Winkel und verhinderte Nachschüsse. Damit gaben sie Jake Allen zwischen den Pfosten beste Voraussetzungen, sein Netz sauber zu halten.