"Du darfst einfach zu keinem Zeitpunkt vom Gas gehen. Sie sind am Anfang heiß gestartet und haben die Kontrolle über das Spiel übernommen", stimmte Verteidiger Makar mit ein. "Wir sind dann im zweiten Drittel besser reingekommen und haben unser Spiel aufziehen können. Was wir daraus lernen müssen, ist, dass wir uns kein Drittel zurücklehnen dürfen. Das haben wir schon in der Vorsaison gelernt, es wird immer Ausnahmen geben, in denen es mal passiert, aber diese müssen wir minimieren, begreifen, wenn es passiert und sichergehen, dass wir einen besseren Job machen."
Auch Trainer Jared Bednar kam zu einem ähnlichen Schluss: "Wir haben gegen ein hart-arbeitendes Team gespielt. Sie haben viel Tiefe, insbesondere im Angriff. Für mich haben wir zu Beginn nicht engagiert genug geskatet. Die zweite Hälfte unseres Spiels hat mir dagegen gut gefallen."
Comeback-Qualitäten im Mitteldrittel
Bei der Aufholjagd brachte der vor dem Tor postierte Rantanen den Stein ins Rollen, als er einen scharfen Direktpass von MacKinnon von links aus der Nahdistanz ins Tor tippte (23.). MacKinnon (0-1-1) punktete damit in jedem Spiel, erstmals in dieser Saison aber nicht mehrfach.
Nachdem zwischenzeitlich Neal Pionk auf 3:1 für die Jets gestellt hatte (30.), war es erneut Rantanen, der dahin ging, wo es wehtut, und am Torkreis im Fallen einen Querpass von Abwehrmann Bowen Byram zum 2:3 verwertete (37.). "Mikko ist immer gefährlich vor dem Tor, hat heute wieder sein Ding gemacht und ein paar schöne Tore erzielt. Es ist schön, das zu sehen", sagte Byram.