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Niederreiter und die Wild auf dem Vormarsch

Der Schweizer findet nach schwachem Saisonstart sich wieder besser zurecht

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Sechs verschiedene Torschützen trafen am Donnerstagabend im Xcel Energy Center beim 6:2-Erfolg der Minnesota Wild über die Vancouver Canucks für das Siegerteam. Es läuft nach einem schwachen Saisonstart mit vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen immer besser für die Wild, die von den vergangenen 14 NHL-Spielen elf für sich entscheiden konnten.

Unter denjenigen, die einen Treffer beisteuern konnten, war auch Nino Niederreiter, der zum 3:0 einnetzen konnte. Parallel zur sich steigernden Form des Teams gelingt es auch dem Schweizer seine Leistungen zu verbessern. Nachdem er in den ersten 14 Partien in dieser Saison noch ohne Treffer blieb, markierte er am Donnerstag sein zweites Tor innerhalb von fünf Spielen. Damit steigerte er seine Ausbeute auf acht Punkte (2 Tore, 6 Assists) aus den vergangenen 12 Spielen.

Beim 6:2 über die Canucks glänzten die Wild in erster Linie mit ihrer bemerkenswerten Breite im Kader. Anführer Mikko Koivu überzeugte mit einem Treffer und zwei Assists, Torhüter Devan Dubnyk zeigte mit 25 Paraden eine sehr solide Leistung.

Charlie Coyle und Koivu sorgten schon im ersten Spieldrittel für einen 2:0-Vorsprung der Hausherren. Niederreiter profitierte danach bei seinem Tor im Powerplay in der zweiten Minute des Mitteldrittels von einem gelungenen Zuspiel von Koivu, das er erfolgreich in den Kasten der Gäste abfälschen konnte.

Video: VAN@MIN: Niederreiter verwertet Koivus Pass

Eric Staal und Matt Dumba schraubten das Spielergebnis in den folgenden Minuten, bei einem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Bo Horvat, weiter in die Höhe, so dass die Begegnung frühzeitig zu Gunsten der Wild entschieden schien.

Jason Zuckers Treffer zum 6:1 in der sechsten Minute des Schlussabschnitts war für die Vergabe der Punkte am Ende ebenso wenig entscheidend, wie der anschließende Treffer zum Endstand von 6:2 durch Markus Granlund wenige Sekunden später.

Der nahezu über die komplette Spielzeit hinweg völlig ungefährdete Sieg der Wild gelang zudem ohne Stürmer Zach Parise, der kurzfristig erkrankt ausfiel. Eine solide Teamleistung, die selbst den Trainer des Gegners entsprechend beeindruckte. "Sie müssen auf Parise verzichten und ihre Offensive präsentiert sich noch immer so stark. Das zeichnet eine echte Spitzenmannschaft aus", lobte Canucks-Coach Travis Green den Gegner anschließend anerkennend.

 

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Niederreiter zeigte gegenüber 'Fox Sports' zufrieden und selbstbewusst. "Nachdem wir zuletzt gegen Washington nicht so gespielt haben, wie wir das wollten, hatten wir heute einiges gutzumachen und wollten uns unbedingt wieder von einer guten Seite zeigen", sagte der 26-Jährige. "Uns war klar, dass das kein einfaches Spiel werden würde."

Auf den Ausfall von Parise angesprochen, betonte Niederreiter dessen Wichtigkeit, jedoch hätte die Mannschaft das wettgemacht: "Ohne Zach ist das natürlich immer schwierig, und wir hoffen dementsprechend, dass er bald wieder mitwirken kann. Doch selbst ohne ihn müssen wir gut zurechtkommen. Ich denke, das ist uns heute ganz gut gelungen. Die Jungs spielen alle einen ähnlichen Stil und sind darauf vorbereitet, miteinander in einer Reihe zu agieren, wenn es erforderlich ist. Wir hatten heute nicht so viele Umstellungsschwierigkeiten."

 

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Die auffällige Tiefe im Kader der Wild hat laut Niederreiter Vorzüge, die sie durch zwei weitere Begegnungen am Wochenende benötigen werden: "Es ist definitiv ein Vorteil, dass wir so viel spielerische Tiefe in unserem Kader haben. Alle Reihen waren entsprechend an unseren Treffern beteiligt und können zudem flexibel eingesetzt werden. Das hat man gesehen. Wir benötigen hier jeden Einzelnen, wenn wir als Team Erfolg haben wollen. Jede Reihe hier macht aktuell einen wirklich guten Job. So soll es natürlich noch möglichst lange weitergehen."

Bescheiden blieb Niederreiter bei der Schilderung seines Treffers. "Da brauchte ich selber wirklich nicht mehr viel machen", schilderte er. "Es war schlicht ein toller Pass und ich bin sehr glücklich, dass der Puck am Ende den Weg ins Tor fand."

Eine neue Gelegenheit den jüngsten Lauf erfolgreich fortzusetzen bietet sich für Minnesota am Samstag, wenn die Wild die Buffalo Sabres auf heimischem Eis empfangen werden (6 p.m. ET / 0.00 Uhr MEZ; FS-N, FS-WI, MSG-B, NHL.TV).

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