Wo siehst du deine Stärken auf dem Eis?
"Vor dem Tor und im Forechecking. Ich gehe gerne in die Zone, wo es wehtut, um Offensivaktionen und Torchancen zu kreieren. Auf der anderen Seite versuche ich auch, den Puck abzuschirmen und der Mannschaft in der Defensive zu helfen."
Ist es für euch als Mannschaft und speziell für deine Spielweise ein Vorteil, dass ihr mit Erik Karlsson einen weiteren Weltklasse-Blueliner neben Brent Burns hinzubekommen habt?
"Ich denke, es hilft jedem, wenn du einen Spieler in der Mannschaft hast, der solche Pässe schlägt wie er. Vor allem für uns Stürmer ist das cool. Aber wichtig ist, dass die Balance zwischen Offensive und Defensive stimmt. Daran arbeiten wir."
Allgemein sagt man, dass in San Jose der Druck durch das Umfeld nicht so hoch ist, wie etwa in den kanadischen Hockey-Hochburgen Montreal oder Toronto. Stimmt das?
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"Die Fans in San Jose erwarten schon einiges von uns, würde ich sagen. Was die Medien betrifft, stimmt das sicherlich. Deren Präsenz ist hier geringer als bei großen Teams wie den Montreal Canadiens. Die Bedeutung von Hockey als Sport ist bei uns in der Stadt generell geringer als dort. Druck machen wir uns als Team in gewisser Weise selbst. Denn es ist unser erklärtes Ziel, den Stanley Cup zu gewinnen. Wir haben sowohl das Selbstvertrauen als auch die Leute dazu, um das zu schaffen."
Was ist am Ende für einen Erfolg beim Stanley Cup ausschlaggebend?
"Das Titelrennen in der NHL ist unheimlich hart. Alle Klubs liegen vom Niveau her eng beieinander. Daher gilt es zunächst einmal die erste Runde der Playoffs zu erreichen. Nach der regulären Saison beginnt eine völlig neue Phase. In den Playoffs muss man regelmäßig über sich hinauswachsen, wenn man als Spieler und als Mannschaft erfolgreich sein will."
So wie es aussieht, wird es im nächsten Jahr wieder ein Spiel der NHL Global Series Challenge in der Schweiz geben. Wärst du gerne mit den Sharks dabei?
"Ja klar. Es ist immer etwas Besonderes, wenn du vor deinen Freunden zu Hause spielen kannst. Von daher wäre es schön für mich, wenn ich diese Chance bekomme würde. Ich habe das Spiel in Bern von den USA aus mitverfolgt. Es ist unheimlich toll, wie die Begeisterung für die NHL in der Schweiz von Jahr zu Jahr wächst."