Nino Niederreiter hatte die letzten 20 Spiele seiner Winnipeg Jets aufgrund einer Unterkörperverletzung verpasst. Jetzt steht der Schweizer Power Forward vor dem Comeback und soll den Playoff-Push seines Teams befeuern.
Eine verschleppte Verletzung
Seit dem 27. Februar hat Niederreiter kein NHL-Spiel mehr absolvieren können. „Es hat sich komisch angefühlt, so lange kein Teil des Spiels zu sein“, sagt der 33-jährige Flügelstürmer aus Chur. „Ich hatte schon die ganze Zeit Probleme damit. Es fing bereits im Sommer an. Es gab Phasen, in denen es sich ganz gut angefühlt hat, dann gab es wieder nicht so gute. Es musste einfach behoben werden. Nach der Reha habe ich mir gedacht, dass ich es eigentlich schon in der Vorbereitung hätte angehen sollen. Ich hatte aber irgendwie einen Weg gefunden, damit umzugehen. Aber du weißt nie, wie es läuft.“
Immerhin war bereits im Sommer ein Großevent wie die Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 am Horizont, die Niederreiter auf keinen Fall verpassen wollte.
„Wir können dem Spieler nicht sagen, dass er nicht spielen und sich stattdessen einer OP unterziehen soll. Dafür ist er selbst und sein Agent verantwortlich“, so Jets-Trainer Scott Arniel. „Die Verletzung hat ihn länger verfolgt und es war ein wichtiges Jahr für ihn. Der Spielplan war diese Saison so vollgepackt, da war es schwer, sich von solchen Sachen zu erholen.“
Comeback-Reihe mit Namestnikov
Nach 55 Spielen (8-11-19) und einer über zweimonatigen Zwangspause kann Niederreiter wieder mit anpacken und soll in Winnipegs Heimspiel gegen den Seattle Kraken am Montagabend (7:30 p.m. ET; Dienstag, 1:30 Uhr MESZ) sein Comeback geben. Im Training lief er in einer Reihe mit Brad Lambert und Vladislav Namestnikov auf. Im zweiten Powerplay tauchte dieses Trio zusammen mit Cole Perfetti und Neal Pionk auf.
Kurioserweise wird auch Namestnikov zurückkehren - er war genauso lange ausgefallen wie Niederreiter und war froh, in der schweren Zeit einen guten Freund an seiner Seite zu wissen.
„Es ist verrückt, wie es abgelaufen ist. Es war überragend, denn alleine durch eine Verletzung gehen zu müssen ist es anders, als wenn einer deiner besten Freude denselben Weg mit dir geht“, sagte Namestnikov. „Das hat mir sehr geholfen.“
Winnipeg hofft auf einen Playoff-Push
Die Jets (33-31-12) haben fünf ihrer letzten sieben Spiele gewonnen (5-2-0) und den Anschluss an die Wildcard-Plätze in der Western Conference hergestellt. Der Rückstand auf beträgt drei Punkte.
Mit Niederreiter und Namestnikov zurück in der Aufstellung, erhofft sich Winnipeg einen entsprechenden Playoff-Push für die verbleibenden sechs Spiele in der regulären Saison 2025/26.
„Sie sind ausgeruht, hungrig und können loslegen“, betont Arniel. „Wir hoffen, dass sie uns einen Schub geben werden.“






















