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Olympiaverhandlungen laufen

Olympiateilnahme bei Verlängerung des CBA offenbar in Aussicht gestellt

von Shawn P. Roarke / NHL.com Redaktionsleiter

NEW YORK - Die Verhandlungen über eine mögliche Teilnahme von NHL-Spielern an den olympischen Winterspielen des Jahres 2018 wurden am Mittwoch bei einem Treffen im Büro der Liga fortgesetzt.

"Es wurden viele Informationen ausgetauscht, viele Fragen gestellt. Wir haben Fortschritte gemacht. Die IIHF und ihre Repräsentanten haben uns viele Fakten präsentiert. Beide Seiten müssen noch weiter an den Dingen arbeiten. Wir sind und bleiben in ständigem Austausch" sagte Bill Daly der NHL Deputy Commissioner.

An dem Gespräch nahmen Vertreter von NHL, NHLPA und IIHF teil. Auch Vertreter von Hockey Canada und USA Hockey waren anwesend. Die Verhandlungen zogen sich dabei bis in den Nachmittag.

Nach dem Treffen sagte Fehr gegenüber Elliotte Friedmann von Sportsnet, dass eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen des Jahres 2018 dabei direkt mit einer möglichen Verlängerung des laufenden CBA in Verbindung gebracht worden sein.
"Es gab einige Vorschläge die einer näheren Betrachtung wert waren" sagte auch Fehr. "Natürlich muss das Ganze auch noch mit den Spielern besprochen werden. Der Prozess läuft, doch ist er noch lange nicht zu Ende."

Das derzeitige CBA zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft NHLPA läuft noch bis zum 15. September 2022. Beide Seiten können es jedoch bereits im Jahre 2020 vorzeitig beenden.

NHL Commissioner Gary Bettmann sagte am Montag, dass eine Entscheidung über die Olympiateilnahme bis zum Januar getroffen werden solle.

IIHF-Präsident Rene Fasel sagte am Mittwoch, dass Fortschritte erzielt worden seien, jedoch noch Punkte zu klären seien.

"Es gab keine großen Fortschritte, doch wir nähern uns an" meinte er. "Ich arbeite hart daran. Wir werden sehen. Es ist nicht einfach. Ich hatte es etwas einfacher erwartet, aber ich bleibe zuversichtlich."

Comissioner Bettman betonte, es wären diverse Schwierigkeiten zu regeln, wenn die Liga im Jahre 2018 tatsächlich für rund zwei Wochen den Spielbetrieb einstellen solle, um die die Spieler dann zum sechsten Mal in Serie an diesem Turnier teilnehmen zu lassen.
Knackpunkt dabei soll vor allem die Frage der Versicherung sein, welche auf rund 10 Millionen US$ taxiert wird. Auch die Frage der Reise-Kosten für Spieler und deren Begleiter sind strittig.

In den vergangenen Olympischen Spielen hatte diese kosten stets das IOC übernommen. Doch dieses lehnt das diesmal ab. Fasel hatte grundsätzliche Bereitschaft bekundet die Kosten diesmal übernehmen zu wollen.

Alle Seiten betonten am Mittwoch, dass die Gespräche weiterlaufen werden, und dass man sich, sollte es erforderlich werden, auch wieder zusammensetzen werde.

"Ich habe Hausaufgaben im Gepäck die nun erledigt werden müssen. Wir werden alles tun um das Ganze zu einem Erfolg zu führen" sagte Fasel.

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