Im Gegenteil, denn 14 Punkte in 33 verbleibenden Spielen lautet die kaum zu überwindende Schlucht. Es bedarf nun schon einer außergewöhnlichen Siegesserie, um das Loch noch zu schließen. Zwar begann es nach ihrer achttägigen Pause mit einem 6:3-Sieg bei den Pittsburgh Penguins am Montag verheißungsvoll, doch solche überraschenden Erfolge hatten die Devils in dieser Spielzeit schon häufiger aufzuweisen, ehe es relativ schnell wieder Rückschläge gab.
"Wir spielen einfach nicht konstant, um unsere Punkte zu holen, die wir brauchen würden", analysierte der Trainer John Hynes kürzlich vollkommen richtig. Eine schlüssige Erklärung, wie das abzustellen sei, blieb er allerdings schuldig und bediente sich der üblichen Floskeln, weiter daran arbeiten zu wollen und dass alle an einem Strang ziehen müssen, um die Wende zu schaffen.
Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei [@NHLde]
Hischier punktet zwar regelmäßig und erzielte seit Weihnachten vier Tore und fünf Assists in 14 Spielen, doch die Lücke nach dem Ausfall von Hall konnte auch er nicht schließen. Bereits seit vier Partien wartet der 20-jährige Center auf ein weiteres persönliches Erfolgserlebnis in der Form eines Treffers oder einer Vorlage.
Der zweite Schweizer in Diensten der Devils ist Müller, der in der Defensivabteilung für Ordnung sorgen soll. Auch er ist derzeit mehr gefragt, nachdem der erfahrene Verteidiger Ben Lovejoy seit dem 15. Januar außer Gefecht ist und sich die Hoffnungen auf seine baldige Rückkehr zerschlagen haben. Am vergangenen Sonntag setzte ihn New Jersey auf die Verletztenliste.
Hinzu kam, dass mit Sami Vatanen in der Begegnung gegen Pittsburgh in der 50. Minute nach einem Zusammenprall mit Gegner Derick Brassard an der Bande ein weiterer Verteidiger verletzt ausfiel. Hynes erklärte, dass der Finne über dem Auge mit mehreren Stichen genäht werden musste, aber erwartet würde, dass er gegen die Rangers wieder einsatzbereit sei.