Dabei hatten die Penguins einen Traumstart in die Partie erwischt. Bereits nach 35 Sekunden schlug die Scheibe hinter Schlussmann Robin Lehner (32 Saves) ein. Auf Vorlage von Sidney Crosby hatte Jake Guentzel vom linken Bullykreis aus dem Handgelenk abgezogen und die Hausherren in Front gebracht. Die Islanders zeigten sich hiervon wenig beeindruckt. 94 Sekunden nach dem Gegentor egalisierte Jordan Eberle bei einer 2-gegen-1-Situation mit Mathew Barzal den Rückstand.
[Hier findest du alles über die NYI-PIT Serie]
"Die Serie war definitiv enger, als sie aussah", sagte Eberle. "Wir mussten wirklich arbeiten, um sie zu bezwingen, sie zu frustrieren und ihre Chancen einzuschränken. Offensichtlich war Lehner hinten drin riesig. Wann immer sie eine Chance hatten, war er da, um sie zu vereiteln."
Unter Mithilfe des deutschen Stürmers Tom Kühnhackl gingen die Islanders kurz vor der ersten Pause in Front. Kühnhackl luchste hinter dem Tor Penguins Verteidiger Marcus Pettersson die Scheibe ab, überließ sie Josh Bailey und der bediente Brock Nelson zum 2:1.
Angesichts des Rückstands nahmen die Offensivbemühungen der Penguins in den folgenden zwei Durchgängen zwar zu, doch gegen die kompakt stehenden Abwehrreihen sollte ihnen kein Treffer mehr gelingen.
"Wir wollten auf eine bestimmte Weise spielen", sagte Islanders Coach Barry Trotz. "Wir sprachen über Spielkultur und Identität. Wir versuchten, das mit dem zu erschaffen, was wir zu haben glaubten. Wir wussten nicht viel über unser Torwartspiel. Wir wussten nicht viel über unsere Verteidigung. Alle dazu zu bringen, füreinander zu spielen, ist keine leichte Sache. Zu verstehen, dass du einfach deinen Job machst, dass du ihn gut machst und es für den Kerl neben dir machst."
Den Schlusspunkt setzte schließlich Bailey 38 Sekunden vor Spielende nachdem Pittsburghs Torwart Matt Murray (23 Saves) seinen Kasten bereits für einen weiteren Feldspieler verlassen hatte.