Der starke Auftritt der Gäste bei den Bruins war umso bemerkenswerter, da mit den Verteidigern Roman Josi und Alexandre Carrier sowie den Stürmern Ryan Johansen, Filip Forsberg und Matt Duchene ein komplettes Feldspieler-Lineup aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung stand.
Aber die wackeren Predators ließen sich von den widrigen Umständen nicht entmutigen und boten dem Favoriten erfolgreich Paroli. "Wir haben versucht, die Zahl der Puckverluste niedrig zu halten, um Boston keine Gelegenheit zu einfachen Angriffen zu geben. Darüber hinaus haben wir die Räume vor unserem Tor eng gemacht und alles getan, um Schüsse zu blocken. Genau diesen Einsatz braucht man", sagte Nashvilles Coach John Hynes.
Als bärenstarker Rückhalt präsentierte sich einmal mehr Torhüter Juuse Saros. Ihm gelangen 35 Paraden. Pech für ihn, dass ihm Pastrnak praktisch im letzten Augenblick den zweiten Shutout in dieser Saison zunichtemachte.
Die Predators sind immer dann im Vorteil, wenn sie nach zwei Dritteln vorne liegen. 24-1-3 lautet ihre eindrucksvolle Matchbilanz im Anschluss an eine Führung nach 40 Minuten.
Blueliner Ryan McDonagh freute sich über den Coup in Boston. "Das ist ein tolles Gefühl. Wir hatten es mit der Herausforderung zu tun, gegen das beste Team der Liga spielen zu müssen. Auf unseren Einsatz können wir stolz sein", betonte er.
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Am Ende fiel es auch nicht ins Gewicht, dass die Predators wie ihr Kontrahent fünf Powerplays ungenutzt ließ. "Dafür hat unser Penalty-Killing einen ausgezeichneten Job gemacht", hob Angreifer Glass hervor.
Die nächste knifflige Aufgabe steht den Predators am Donnerstag (7 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 1 Uhr MESZ) bevor, wenn sie in der PPG Paints Arena bei den Pittsburgh Penguins gastieren. Sollte dabei erneut ein Sieg herausspringen, würden die Aktien von Nashville im Hinblick auf die Playoff-Qualifikation weiter steigen.