Auch der weitere Verlauf war ein Spiegelbild des ersten Durchgangs: San Jose drückte gewaltig und kam insbesondere im Powerplay zu guten Möglichkeiten. Die Predators hatten kaum noch Zugriff, doch der reaktionsschnelle und bewegliche Saros zeigte weitere Glanzparaden. "Er ist so ein guter Torhüter und auch immer unser bester Penalty Killer", lobte Ekholm seinen Schlussmann. "In den meisten Spielen ist er unser bester Spieler. Er reißt es für uns heraus und das hat er auch heute wieder getan. Ich freue mich sehr für ihn. Er ist ein Wahnsinnsgoalie und hat uns Verteidigern das Leben leichter gemacht.
Nach einem überzeugenden Überzahlspiel gewann Nashville dann das Momentum zurück und begegnete den Sharks im Anschluss daran mindestens auf Augenhöhe. In einer 2-auf-1-Situation servierte Dante Fabbro für Nino Niederreiter, der zum 3:1 einschoss (36.). In einer Doppelchance hatte Ryan Johansen sogar noch eine höhere Führung auf dem Schläger, was Reimers Beinschiene jeweils verhinderte (38.).
Predators verwalten den Vorsprung - "Rückspiel" am Samstag
Zu Beginn des Schlussabschnitts schwappte die Laola-Welle durch die O2 Arena. Auf dem Eis verwalteten die Predators ihren Vorsprung gekonnt und starteten selbst immer wieder Entlastungsangriffe.
Da von den Sharks über weite Strecken nur wenig kam, plätscherte die Partie lange vor sich hin. Nashville hielt San Jose mit aggressivem Forechecking weit vom eigenen Tor fern und landete durch Matt Duchene auch noch ein Empty-Net-Tor zum 4:1-Endstand (60.).
"Ich finde, alle unsere Neuzugänge haben etwas beigetragen", sagte Nashvilles Trainer John Hynes. "Wie sie gespielt haben, hat zu unserer Identität gepasst. Es ist schön, dass diese Jungs einen guten Start hatten."
"Bis zum 1:3 waren wir nahe dran", so Quinn. "Mir hat vieles gefallen, was ich gesehen habe."
Schon am morgigen Samstag stehen sich die Sharks und die Predators erneut in der O2 Arena in Prag gegenüber. Puck-Drop ist erneut um 20 Uhr (MESZ).
Nashville Predators - San Jose Sharks 4:1
Tore: 1:0 Sherwood (01:01), 1:1 Hertl (08:36), 2:1 Tolvanen (21:24), 3:1 Niederreiter (35:14), 4:1 Duchene (59:27)
Aufstellung NSH: Forsberg|Granlund|Duchene, Niederreiter|Johansen|Sherwood, Trenin|Sissons|Jeannot, Smith|Glass|Tolvanen - Josi|Carrier, McDonagh|Ekholm, Lauzon|Fabbro - Saros (Lankinen)
Aufstellung SJS: Meier|Hertl|Kunin, Lindblom|Couture|Labanc, Gregor|Bonino|Nieto, Lorentz|Sturm|Gadjovic - Harrington|Karlsson, Vlasic|Ferraro, Simek|Benning - Reimer (Kahkonen)