Seine persönliche Situation, nur noch in der vierten Reihe zum Einsatz zu kommen, sieht Raffl nicht so schlimm, wie mancher Beobachter von außen sie einschätzt. "Ich bin stolz darauf", betonte er mit der Anspielung, dass er schon häufiger in seiner Karriere die Reihe wechseln musste. "Ich denke nicht, dass ich schon jemals 50 Spiele am Stück in einer Reihe gespielt habe, von daher läuft das soweit ganz gut."
Die fehlenden Punkte sind für ihn kein Indiz, dass etwas im Argen sein könnte. Mit einer Bilanz von Minus 1 steht er trotzdem in dieser Statistik gut da und hat die zweitmeisten Checks aller Flyers-Stürmer ausgeteilt. "Das ist die Aufgabe, die man in der vierten Reihe ausfüllen muss", erläuterte Raffl. "Es ist natürlich schön Tore zu schießen und Punkte zu sammeln, aber verstehen sie mich nicht falsch, es ist wie es ist. Man muss sein Spiel anpassen, wenn man eine Rolle dieser Art innehat."
Nur lobende Worte findet Raffl für seine beiden Mitspieler. "Mit Leiersy und Laughts ist es extrem einfach zu spielen, da gibt es kein Geheimnis dahinter", merkte er an. "Du gehst raus und arbeitest hart um die Pucks. Wenn du ihn verlierst, dann sind diese Jungs so schnell und zur Stelle, um ihn zurück zu gewinnen. Wir alle drei bringen uns da gleich ein, also hast du auch das Vertrauen etwas auszuprobieren. Ehrlich gesagt haben wir bisher viel Spaß dabei."