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Metropolitan Division wieder einmal erfolgreich

Beim All-Star Game in San Jose gewinnt das Team aus der Eastern Conference das Finale gegen Central mit 10:5

von Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Finale: Metropolitan Division - Central Division 10:5

Die Metropolitan Division hat durch einen 10:5-Sieg im Finale über die Central Division das 3-gegen-3-Turnier beim Honda NHL All-Star Game 2019 im SAP Center und das Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar gewonnen.

Sidney Crosby und Mathew Barzal trafen jeweils doppelt und legten weitere drei zum Sieg auf. Crosby erreichte bereits zwei Tore und einen Assist im Halbfinale und erhielt mit seinen acht Punkten (vier Tore, vier Assists) die Auszeichnung als Most Valuable Player (wertvollster Spieler).

Video: MET@CEN: Crosby erzielt sein zweites Tor des Spiels

Bereits nach dem ersten Drittel führte die Metropolitan nach sechs Saves von New York Rangers Torhüter Henrik Lundqvist und Treffern von Barzal, Claude Griroux, Kris Letang, Kyle Palmieri und Crosby mit 5:0. Devan Dubnyk von den Minnesota Wild im Tor der Central wehrte sechs von elf Torschüssen ab.

Die beiden Stürmer der Colorado Avalanche Gabriel Landeskog und Mikko Rantanen verkürzten zu Beginn des zweiten Drittels auf 5:2, ehe Crosby auf 6:2 erhöhte. Ryan O'Reilly sorgte mit dem 6:3 kurz noch einmal für Spannung, doch Sebastian Aho schraubte das Ergebnis nur knapp eine Minute später auf 7:3. Cam Atkinson und erneut Barzal machten zum 9:3 alles klar. Rantanen und Blake Wheeler brachten zwar die Central noch einmal auf 9:5 heran, doch Atkinson stellte das Endergebnis her.

Pekka Rinne im Tor der Central im zweiten Drittel zeigte sechs Saves, während Braden Holtby für die Metropolitan zwölf Versuche der Gegner abwehren konnte. Roman Josi konnte nach seinen vier Punkten im Halbfinale zwei weitere Tore vorbereiten und schloss das Turnier mit einem Tor und fünf Vorlagen ab. 

Video: MET@CEN: Letang zieht vom Kreis aus Handgelenk ab
 
Die Metropolitan konnte damit zum zweiten Mal nach Los Angeles 2017, als sie die Pacific Division mit 4:3 im Staples Center besiegten, das All-Star Game für sich entscheiden.


Halbfinale:

Central Division - Pacific Division 10:4

Colorado Stürmer Landeskog mit einem Hattrick und St. Louis Stürmer O'Reilly mit einem Tor und drei Assists waren die Matchwinner für die Central Division beim 10:4-Sieg gegen die Pacific Division im ersten Spiel. Die Central Division konnte im Halbfinale die Pacific im vierten Jahr des Formats erstmals besiegen und in das Finale einziehen.

Pacific Trainer Bill Peters von den Calgary Flames ließ die drei Gastgeber der San Jose Sharks wie versprochen zusammen auf das Eis, obwohl sie mit Brent Burns und Erik Karlsson zwei Verteidiger und Joe Pavelski nur ein Stürmer aufzubieten hatten. Normal sind in diesem Format zwei Stürmer und ein Verteidiger auf dem Eis.

Video: CEN@PAC: Landeskog überzeugt mit Hattrick

Avalanche Stürmer Mikko Rantanen sorgte für das 1:0 der Central bei 1:03 nach Pass von O'Reilly, ebenso wie Landeskog beim 2:0 bei 1:33. Der dritte Stürmer von Colorados Top-Reihe Nathan MacKinnon konnte wegen einer Verletzung am linken Fuß kurzfristig nicht spielen und assistierte Central Trainer Paul Maurice von den Winnipeg Jets.

Karlsson verkürzte auf 2:1 im Alleingang gegen Rinne (acht Saves) bei 4:51 nach Vorlage von Anaheim Ducks Torhüter John Gibson, der zwei Saves bei neun Schüssen zeigte. 

Danach zog die Central mit acht unbeantworteten Toren davon. Unter anderem traf Nashville-Verteidiger Roman Josi indem er einen Pass von Patrick Kane bei 5:08 zum 3:1 abfälschte. Zweimal Kane, Mark Scheifele, Rantanen mit seinem zweiten Tor waren die weiteren Torschützen im ersten Drittel zum 7:1-Zwischenstand.

Video: CEN@PAC: Josi profitiert von Kanes schöner Vorlage

Im zweiten Drittel erhöhte erneut Landeskog mit dem ersten Schuss gegen Vegas Golden Knights Torhüter Marc-Andre Fleury (sechs Saves) auf 8:1, O'Reilly erzielte das 9:1 und Landeskog komplettierte seinen Hattrick zum 10:1. Flames Stürmer Johnny Gaudreau sowie die Lokalmatadoren Joe Pavelski und Brent Burns konnten Minnesota Wild Torhüter Devan Dubnyk (19 Saves) noch zur Ergebniskosmetik überwinden.

Josi verbuchte für die Central ein Tor und drei Assists, während Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers für die Pacific ohne Scorerpunkt blieb.

Metropolitan Division - Atlantic Division 7:4

Sidney Crosby und Seth Jones mit jeweils zwei Toren und Kris Letang mit dem Siegtreffer 3:38 Minuten vor dem Ende sorgten für den 7:4-Sieg der Metropolitan Division über die Atlantic Division im zweiten Halbfinale.

Crosby traf bereits nach 15 Sekunden. Der Pittsburgh Penguins Kapitän pausierte wegen einer Krankheit bei den SAP NHL All-Star Skills 2019 am Freitag. Crosby glich auch bei 3:37 im zweiten Drittel Detroit Red Wings Torhüter Jimmy Howard zum 4:4 aus.

Video: MET@ATL: Crosby zieht aus dem Handgelenk perfekt ab

Letang traf mit einer schönen Rückhand bei 6:22 zum 5:4. Carolina Hurricanes Stürmer Sebastian Aho erhöhte bei 8:04 auf 6:4. Columbus Blue Jackets Stürmer Cam Atkinson sicherte den Sieg mit einem Empty-Net-Tor bei 9:14.

Jones erzielte das 2:0 bei 1:56 und beendete mit seinem zweiten Tor zum 3:2 20 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels eine Folge von 12 Saves der beiden Torhüter Henrik Lundqvist (New York Rangers) von der Metropolitan und Andrei Vasilevskiy (Tampa Bay Lightning) von der Atlantic.

Die Atlantic startete ein Comeback, als Buffalo Sabres Stürmer Jack Eichel einen Pass von Boston Bruins Stürmer David Pastrnak zum 2:1 bei 2:04 nutzt. Lightning Stürmer Steven Stamkos erzielte den schönsten Treffer des Abends zum 2:2 bei 3:13, indem er den Puck von zwischen seinen Beinen an Lundqvist vorbei einschoss.

 

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Sabres Stürmer Jeff Skinner glich nach 56 Sekunden im zweiten Drittel für die Atlantic zum 3:3 aus. Toronto Maple Leafs Stürmer John Tavares besorgte der Atlantic die erste und einzige Führung zum 4:3 bei 1:28.

Vasilevskiy kam auf 10 Rettungstaten und Howard auf neun für die Atlantic. Lundqvist zeigte fünf und Washington Capitals Torhüter Braden Holtby elf Saves für die Metropolitan.

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