Boston Bruins v Pittsburgh Penguins

Die Boston Bruins spielen bislang eine herausragende Saison, führen mit 25 Punkten die Atlantic Division an und haben zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen. Doch Sturm ist weit davon entfernt, zu früh zufrieden zu sein. Der Trainer betrachtet die bevorstehenden Spiele als entscheidende Gradmesser. 

Zunächst werden zwei Division-Rivalen zu Gast sein: Sonntag (1 p.m. ET, 19 Uhr) empfängt Boston die Florida Panthers, am Donnerstag werden die Montreal Canadiens im TD Garden antreten. Zwei Tage später folgt ein Heimspiel gegen die Minnesota Wild, die aktuell die Central Division anführen. 

„Wir sagen zwar immer, dass jedes Spiel wichtig ist, aber diese Begegnungen werden besonders bedeutend“, sagt Sturm. „Wir fühlen uns in unserer derzeitigen Situation sehr wohl und haben ein gutes Gefühl bei unserem Spiel. Außerdem freuen wir uns darauf, wieder zu Hause anzutreten. Wie schon in unserem vergangenen Heimspiel müssen wir Playoff-Eishockey zeigen. In den nächsten drei Spielen muss das definitiv unser Anspruch sein.“

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Pittsburgh Penguins und den Boston Bruins

James Hagens fällt verletzt aus

Umso bitterer für Boston, dass mit Center James Hagens ein Schlüsselspieler auf die Verletztenliste (IR) gesetzt werden musste. Mit sechs Toren und sechs Assists in 17 Spielen steht er auf Rang 5 der teaminternen Scorerliste. Der 20-Jährige kassierte im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins (6:2) einen Cross-Check von Samuel Girard und zog sich dabei eine Verletzung zu.

„Es werden definitiv einige Wochen sein“, sagt Sturm über die Ausfallzeit. „Das ist sehr unglücklich. Es war kein schmutziger Spielzug oder Ähnliches. Der Treffer hat ihn einfach an einer ungünstigen Stelle erwischt. Die Verletzung braucht nun Zeit, um zu heilen.“ 

Dafür wurde der 30-jährige Mikey Eyssimont vom AHL-Team Providence Bruins hochgezogen. Dieser bringt die Erfahrung aus 269 NHL-Spielen mit. „Er hat sich die Berufung definitiv verdient“, sagt Sturm. „Uns hat er bereits im Trainingslager sehr gut gefallen. In der AHL hat er offenbar genau dort weitergemacht. Auch dort war er sehr gut. Er hat nach seiner Versetzung nicht geschmollt, sondern sehr hart gearbeitet. Deshalb hat er diese Berufung verdient.“

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