Moritz Seider ist ein echtes Arbeitstier. Der Verteidiger der Detroit Red Wings ist einer von nur sechs Verteidigern, die im Schnitt mehr als 26 Minuten pro Spiel auf dem Eis stehen. In zwei der vergangenen fünf Partien überschritt er sogar die 30-Minuten-Marke. Obendrein führt der Deutsche die Liga bei den geblockten Schüssen (47) an.
„Wir alle wollen auf dem Eis stehen“, sagt Seider. „Man muss aber in der bestmöglichen Verfassung sein, um der Mannschaft helfen zu können. Wenn man müde ist, sollte man nicht aufs Eis gehen. Ich habe genug getan, um mich in eine gute Ausgangslage zu bringen und jederzeit bereit zu sein, wenn ich gebraucht werde.“
Viel Schlaf, harte Saisonvorbereitung
Eine Grundvoraussetzung, um so viele Minuten auf dem Eis zu funktionieren, ist ein gesunder Lebensstil mit viel Regeneration. „Man versucht, so viel wie möglich zu schlafen und einen längeren Mittagsschlaf zu machen. Ansonsten arbeitet man in der Saisonpause sehr hart, um für genau solche Situationen gerüstet zu sein“, erklärt Seider.
Seider spürt, wie sehr dies seinem Spiel zugutekommt: „Ich habe das Gefühl, dass mein Spiel dann effizienter wird, weil man nicht zu viel über seine Aktionen nachdenkt. Man geht einfach aufs Eis und spielt. Es bleibt keine Zeit, über den vorherigen Spielzug nachzudenken. Vieles geschieht instinktiver, und das ist normalerweise etwas Gutes.“




















