Tim Stutzle 110626

Das ging ihm sicherlich runter wie Öl! Tim Stützle (neun Tore, 13 Assists in 17 Spielen in 2026/27) wird bei den Ottawa Senators immer mehr zu einem anerkannten Führungsspieler. Sein Trainer Travis Green bemerkt immer öfter, dass der deutsche Nationalspieler längst nicht mehr nur für seine starken technischen Fähigkeiten und seine offensive Produktivität steht. Besonders beeindruckt zeigt sich der Coach am Freitag im Pressegespräch nach dem Training von der persönlichen Entwicklung des 24-Jährigen. Auch sein Trainer findet, dass Stützle in dieser NHL-Saison noch einmal einen beachtlichen Schritt nach vorne gemacht hat.

"Ich glaube, sein Spiel auf dem Eis wird immer noch besser", sagte Green über den jüngsten Reifeprozess seines Schützlings. Er zog sogar einen Vergleich mit einem der besten Spieler der Welt. "Wenn man sich die besten Spieler der Welt anschaut, versuchen sie ständig, noch besser zu werden. Connor McDavid scheint in dieser Saison auch wieder einen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Bei Tim sehe ich eine ähnliche Entwicklung", gab Green zu Protokoll.

Ein Beispiel für Stützles besondere Fähigkeiten zeigte sich bei einer beeindruckenden Einzelaktion im letzten Spiel gegen die Buffalo Sabres (2:1) am Mittwoch. Green sieht solche Momente nicht als Zufall. Sie machen aus seiner Sicht die wirklich großen Spieler aus. „Man hofft, dass die Besten im Team genau dann etwas Besonderes zeigen können, wenn es wichtig ist. Tim hat das in diesem Moment gemacht.“

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Nicht nur spielerisch einen Schritt weiter

Green findet es noch bemerkenswerter, dass sich Stützle auch mental weiterentwickelt hat. Der Angreifer sei emotional reifer geworden. Er lässt sich von Dingen weniger beeinflussen, die andere Spieler durchaus beschäftigen könnten, meint der Coach.

„Das Gute an Tim ist, dass er einfach gewinnen will. Er denkt nicht darüber nach, mit wem er zusammenspielt oder wie viele Punkte er selbst macht. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Green. Natürlich wolle Stützle Tore schießen und im Angriff etwas beitragen. Das gehöre zu seinen Aufgaben. Gleichzeitig habe er aber ein sehr gutes Gefühl dafür entwickelt, was für die Mannschaft am besten ist.

Mannschaftserfolg statt persönlicher Statistiken

Stützle stimmte seinem Trainer zu. Obwohl er im Angriff stark spielt, sind persönliche Statistiken für ihn nicht das Wichtigste. „Punkte kommen und gehen. Das Wichtigste ist, als Mannschaft zu gewinnen“, stellte der Deutsche klar.

OTT@SJS: Stützle naut die Führung aus

Die nächste Chance, sich zu beweisen, haben Stützle und seine Teamkollegen am Samstag (7 p.m. EST; So. 1 Uhr MEZ). Dann kommen die Utah Mammoth nach Ottawa.

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