Die finalen Entscheidungen, wer sich am Ende durchsetzt, sind nahe. Das ist deutlich zu spüren und unterstreicht auch Trainer Gerard Gallant in seinem Statement nach dem Training am Mittwoch. "Der Trainerstab ist in einer sehr komfortablen Lage, denn wir können aus einem guten Potenzial an Spielern auswählen", machte Gallant dort klar. "Das werden schwierige und harte Entscheidungen für einzelne nach sich ziehen, doch der Kader am Eröffnungsspieltag kann nur 23 umfassen und das ist die Vorgabe."
Bis dahin hoffen alle Spieler einen guten Eindruck zu hinterlassen und am Ende am Notizzettel des Trainers zu stehen. Doch wichtig ist es laut Sbisa sich so zu präsentieren, wie man als Spielertyp ist und nicht versuchen sich zu verstellen.
"Wir versuchen immer umzusetzen, was der Trainer vorgibt", sagte Sbisa. "Aber wir haben hier einen sehr starken Kader, doch jetzt zu versuchen, seinen Spielertyp umzustellen wäre fatal. Das geht meistens schief. Ich habe mir gesagt, dass sie mich ausgewählt haben, weil ich der Spielertyp bin, der ich bin. Das versuche ich so gut wie möglich umzusetzen."
Sbisa versucht durch seine Erfahrung zu punkten, die er seit 2008 gesammelt hat. "Vieles kommt mit der Erfahrung und ich bin jetzt doch schon fast zehn Jahre dabei", verdeutlichte Sbisa. "Besonders am Anfang meiner Karriere wollte ich zu viel und das war nicht immer richtig. Man muss nicht jeden Check um jeden Preis setzen und ist dann vielleicht aus der Position. Die Trainer haben mir das in vielen Videostudien beigebracht. Wenn sich der Check anbietet, dann setzt man ihn, wenn nicht, sollte man es bleiben lassen."
Für Sbisa bleibt zu hoffen, dass er zu den sieben Auserwählten gehört, die in Dallas im Kader stehen.