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Luca Sbisa freut sich auf Las Vegas

Serie 31 in 31 von NHL.com/de: Der Schweizer Verteidiger wird sich nun in Nevada gegen zahlreiche Konkurrenten beweisen müssen

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Der Startschuss zur NHL-Saison 2017-18 steht zwar noch nicht unmittelbar vor der Türe, doch die Nachwuchs-Camps sind geschafft und die Trainingscamps in Sichtweite. Wir denken, dass es das Beste sei, die Sommerhitze im August mit Analysen Eurer Lieblingsteams zu bekämpfen.

Jeden Tag wird Euch NHL.com/de im Rahmen der 31 in 31 Serie mit fundierten Einschätzungen der Mannschaften versorgen.

Wo wird die Reise für den Liganeuling Vegas Golden Knights hingehen? Können die Pittsburgh Penguins ihre dritte Meisterschaft in Folge feiern? Welche Teams könnten uns alle überraschen?

Alle diese Fragen werden in den täglichen Artikeln beantwortet.

Heute analysieren wir die Vegas Golden Knights:

Auch der Schweizer Luca Sbisa wird zur neuen Spielzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl ein Teil des neuen NHL-Teams, den Vegas Golden Knights sein. Der Schweizer Verteidiger musste deshalb in diesem Sommer kurzfristig von Vancouver in die Wüste Nevadas umziehen. Denn das jüngste NHL-Team wählte den inzwischen auch schon 27-jährigen Verteidiger im sogenannten 'Expansion Draft" aus.

Gegenüber dem Schweizer Internetmagazin "Watson" äußerte er sich kürzlich über die näheren Umstände seiner Verpflichtung, gab sogar an mit einem Umzug nach Las Vegas gerechnet zu haben.

"Ein neues Team, eine neue Stadt, das ist sehr speziell", sagte Sbisa bei den Kollegen. "Alle Spieler machen dort das Gleiche durch. Das wird spannend."

Der sympathische Abwehrspieler gab dort aber auch offen zu, dass das Timing des Wechsels für ihn persönlich diesmal grundsätzlich alles andere als optimal gewesen sei.

Video: TBL@VAN:Sbisa bringt per Rebound die Canucks in Front

Und das ist sehr verständlich, den Sbisa wurde erst im Juni zum ersten Male Vater. Seine Frau gebar einen Sohn namens 'Nolan". Wirklich aufregend konnte sich der Schweizer bei Watson.ch darüber auch nicht: "Das ist Teil des Business" merkte er noch kurz an.

"Man muss das Beste daraus machen und eine positive Einstellung haben. Es ist gut so, wir sind glücklich, freuen uns auf Las Vegas. Die drei Jahre in Vancouver waren top, aber nun gilt es, mit der kleinen Familie ein neues Kapitel aufzuschlagen."

Inwieweit und für wie lange das gelingen kann, darüber wird derzeit in einigen Foren und Internetmagazinen noch spekuliert. Bei den Kollegen von 'Sportsnet" zum Beispiel wurde nämlich darüber diskutiert, dass Sbisa womöglich noch vor dem Saisonstart in einen Trade verwickelt werden könnte.

Laut dem dortigen Team-Insider Steve Carp habe GM George McPhee intern nämlich kürzlich geäußert, dass er den 27-Jährigen wohl grundsätzlich gerne noch abgeben würde.

Diese Wechselspekulationen gehören in dieser Phase bei einer jungen Franchise aber natürlich ein Stück weit auch einfach mit dazu. Denn andere Beobachter sehen für Sbisa einen Stammplatz in der aktuell noch extrem überfüllten Abwehrreihe der Franchise voraus.

Ein paar Wochen müssen wir diesbezüglich noch abwarten. Das Trainingscamp findet ja erst im kurz bevorstehenden September statt.

Die Zahlen sprechen grundsätzlich eigentlich für den Schweizer, der im Vorjahr zwei Treffer und elf Assists für die Vancouver Canucks ansammeln konnte, in der Spielzeit 2016-17 insgesamt in allen 82 Spielen des Teams zum Einsatz kam. Aktuell hat er noch ein Jahr Restvertragslaufzeit, wird auch in der anstehenden Saison so noch einmal seine 3,6 Mio. US$ an Salär kassieren.

Im NHL Entry Draft des Jahres 2008 wurde Sbisa seinerzeit an insgesamt 19. Stelle von den Philadelphia Flyers gedraftet. Bis zum heutigen Tage kommt er auf 456 Spiele in der besten Eishockeyliga der Welt, dabei insgesamt auf 16 Tore und 72 Assists, was sich zu 88 Zählern aufaddiert. In 20 zusätzlichen Playoff-Spielen seiner Karriere sammelte er zusätzlich noch vier weitere Punkte für seine ganz persönliche Bilanz.

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