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Leon Draisaitl entwickelt sich für die Edmonton Oilers zunehmend zu einer Bully-Maschine. Nur in den ersten drei Jahren seiner NHL-Karriere lag seine Quote unter 50 Prozent. In dieser Saison liegt er erstmals deutlich über 60 Prozent bei den gewonnenen Anspielen, genauer gesagt 64,52 Prozent.

Am Mittwoch nach dem Training äußerte sich der Kölner zu dieser Stärke, die eigentlich das gesamte Team von Edmonton betrifft.
"Wir sind wirklich gut bei Bullies", meinte Draisaitl. "Es gibt natürlich sehr gute Bully-Teams in dieser Liga und die sind es schon seit Jahren. Und da versuchen wir hinzukommen und in diese Bereiche der Rangliste vorzustoßen. Es heißt einfach, noch mehr Fokus auf die Details zu legen und die Duelle mit noch mehr Intensität anzugehen. Man sollte wissen, warum man eines gewonnen und warum man eines verloren hat. Aber ich denke soweit sind wir wirklich gut."
Analysiert Draisaitl auch im Vorfeld von Begegnungen die möglichen Gegner am Punkt? "Ich persönlich nicht, aber ich weiß, dass es viele Jungs machen", räumte er ein. "Es ist eine Frage der Präferenz, ob man es macht."
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Draisaitl äußerte sich auch dazu, warum er sich in den vergangenen Jahren in dieser Disziplin stets steigern konnte. "Man versucht verschiedene Wege zu finden, die Kontrahenten zu bezwingen", verdeutlichte er. "Ich war immer nicht gut mit meiner Vorhand und daran habe ich gearbeitet, um sie mehr zu nutzen, als die andere Seite. Man versucht einfach in diesem Bereich besser zu werden, wie in allen Bereichen des Spiels."
Die Wichtigkeit der Anspiele im Powerplay steht auch bei Draisaitl außer Frage. "Es ist sehr wichtig, die Bullies in Überzahl zu gewinnen, weil Puckbesitz sehr viel ausmacht", stellte er fest. "Ich lege da sehr viel Wert darauf, dass wir unseren Angriff nicht komplett neu aufbauen müssen. Das liegt einfach an mir, mich da reinzuwerfen und den Puck so schnell wie möglich nach dem Anspiel zu gewinnen."