Obwohl sie sich nicht für die Stanley Cup Playoffs qualifizierten, hatten die Coyotes in der Saison 2018/19 ein Endspiel. Am 29. März mussten sie bei den Colorado Avalanche im Pepsi Center antreten. Ein Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten um die zweite Wildcard wäre eminent wichtig gewesen, um bei Punktgleichheit nach der Hauptrunde im direkten Vergleich beider Teams die Nase vorne zu haben. Am Ende zog die Vertretung aus Glendale mit 2:3 nach Penaltyschießen den Kürzeren und schaffte es auch in den verbleibenden vier Partien nicht mehr, die Avalanche zu überholen.
Nicht nur bei dieser vorentscheidenden Niederlage wurde deutlich, wo die Coyotes der Schuh drückte. Die Offensive entwickelte über die gesamte Spielzeit hinweg zu wenig Durchschlagskraft. Die sportliche Leitung und das Management setzten deshalb im Sommer alle Hebel in Bewegung, diesen Makel vor der Saison 2019/20 zu beseitigen.
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Bilanz 2018/19: 39-35-8, 9. Platz in Western Conference
Playoffs 2019: Nicht qualifiziert
Trainer: Rick Tocchet, seit 2017/18
Zugänge: Phil Kessel, Carl Soderberg, Andy Miele, Aaron Ness, Beau Bennett
Abgänge: Alex Galchenyuk, Kevin Connauton, Mario Kempe, Richard Panik, Josh Archibald, Calvin Pickard, Nick Cousins, Dakota Mermis
Der Königstransfer der Coyotes ist Phil Kessel, den sie in einem Trade mit den Pittsburgh Penguins Ende Juni verpflichteten. Im Gegenzug gaben sie den sechs Jahre jüngeren Center Alex Galchenyuk und Nachwuchs-Verteidiger Pierre-Oliver Joseph an den Kontrahenten aus Pennsylvania ab. Mit dieser Personalrochade unterstreicht der Klub aus Glendale seine Ambitionen auf den Einzug in die Playoffs.